- Geburtsdatum: 23. November 1941
- Geburtsort: San Prospero, Italien
- Geschlecht: männlich
- Nationalität: italienisch
Franco Nero ist ein italienischer Schauspieler, der zu Weltruhm gelangte, als er die Rolle des Django in diversen Italowestern übernahm. Über Nacht gehörte er zu einen der gefragtesten Schauspieler Europas und konnte sich auch über zahlreiche Angebote aus den USA freuen. Ansonsten erhielt er große Anerkennung durch Filme über die italienische Mafia. In den 1970er Jahren wandte er sich hingegen zahlreichen Polizeifilmen zu, wo er häufig die Rolle des Staatsanwaltes übernahm. Eine große Besonderheit ist, dass Franco Nero einer der wenigen westlichen Schauspieler ist, der auch in Filmproduktionen der ehemaligen Ostblockstaaten mitwirken durfte. Bis zum jetztigen Zeitpunkt hat Franco Nero mit vielen namhaften Regisseuren zusammengearbeitet und in mehr als 200 Produktionen mitgewirkt. Dabei konnte er sich bisher die zwei großen Auszeichnungen „David di Donatello“ als bester Hauptdarsteller in „Der Tag der Eule“ sichern und wurde dank des „DIVA-Awards“ in die Hall of Fame aufgenommen. Wir zeigen Dir, was es noch zu berichten gibt.
Franco Nero – Ein kurzer Lebenslauf

Franco Nero auch in Science Fiction Filmen zu sehen
Daher wirkte er in der Folgezeit in diversen Science-Fiction-Filmen, Komödien sowie Dramen mit. Das Franco Nero darstellerisches Talent besaß, war nicht von der Hand zu weisen. Immerhin erhielt er für seine Verkörperung des Lancelot du Lac in „Camelot“ eine Golden-Globe-Nominierung als bester Nachwuchsdarsteller. Dadurch wuchs die Bandbreite der dargestellten Figuren nur noch weiter an. In Italien war er vor allem durch seine Filme über die Mafia von Damiano Damiani bekannt. Ebenso erhielt er große Bekanntheit durch die filmische Erschießung von Mussolini im Film „Mussolini – Die letzten Tage“. Außerdem zählte Nero zu einer der wenigen Schauspielern aus westlichen Ländern, die in diversen Prestige-Filmprojekte der ehemaligen kommunistischen Länder mitspielen durfte. Beste Beispiele sind „Mexiko in Flammen“ und „10 Tage, die die Welt erschütterten“. Sicherlich war Franco Nero nicht nur in Europa tätig, sondern auch in den USA wirkte er an zahlreichen Filmproduktionen mit. Beispielsweise in „Django Unchained“, „Der Schlaf der Gerechten“, „Stirb langsam 2“ oder „John Wick: Kapitel 2“.
Franco Neros Erfolge an der Seite von Bud Spencer und/oder Terence Hill

Franco Nero durfte zweimal an der Seite von Bud Spencer drehen, wobei es für Spencer mindestens eine genauso große Ehre war, dass Nero mit ihm drehte. Das erste Mal arbeiten die beiden zusammen an „Die im Dreck krepieren“ von 1969 mit. Der Film ist auch unter dem Titel „Gott mit uns“ bekannt. Zu sehen war Nero als Bruno Grauber, als einer der beiden Deserteure. Anders als bei den meisten Filmen war, dass Bud Spencer hier nicht die Hauptrolle übernahm, sondern nur in einer kleinen Nebenrolle zu sehen war. Grauber war hingegen umso wichtiger, was nicht verwunderlich ist, denn schon 1969 war Nero ein großer Name in der Filmbranche. 2008 sollten die beiden erneut vor der Kamera stehen. Nun für einen der letzten Filme von Bud Spencer.
Sie waren in der deutschen Komödie „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ zugegen. In diesem Film haben sowohl Spencer als auch Nero eher kleine Rollen übernommen. Ansonsten ist noch auffällig, dass Franco Nero in beiden Filmen von unterschiedlichen Männern synchronisiert wurde. In „Die im Dreck krepieren“ übernahm das Klaus Kindler. Einige Jahre später sollte Reinhard Brock die deutsche Stimme von Franco Nero werden.