Biografien

Valerie Perrine

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In der internationalen Filmwelt der 1970er und 1980er Jahre war Valerie Perrine eine feste Größe. Die amerikanische Schauspielerin, die ihre Karriere als Showgirl in Las Vegas begann, avancierte schnell zu einem gefeierten Hollywood-Star und wurde sogar für den Oscar nominiert. Weltweite Bekanntheit erlangte sie als Miss Teschmacher in den „Superman“-Filmen. Doch auch im Spencer/Hill-Universum hinterließ sie ihre Spuren, als sie an der Seite von Terence Hill in einer rasanten Actionkomödie glänzte.

Steckbrief: Valerie Perrine

Name: Valerie Perrine
Bürgerlicher Name: Valerie Ritchie Perrine
Geburtsdatum: 3. September 1943
Geburtsort: Galveston, Texas, USA
Sterbedatum: 23. März 2026
Sterbeort: Beverly Hills, Kalifornien, USA
Beruf: Schauspielerin, Model
Filme mit Bud & Terence: 1 (Mr. Billion)

Vom Showgirl zur Oscar-nominierten Schauspielerin

Valerie Perrine wurde 1943 im texanischen Galveston als Tochter eines Berufssoldaten und einer schottischen Tänzerin geboren. Bedingt durch den Beruf ihres Vaters verbrachte sie ihre Kindheit an verschiedenen Orten der Welt, darunter Japan und Paris. Nach der Schule schrieb sie sich zunächst für ein Psychologie-Studium ein, brach dieses jedoch ab, um als Showgirl in Las Vegas zu arbeiten. Dort stieg sie zur Haupttänzerin in einer großen Lido-de-Paris-Show auf.

Ihre Entdeckung für den Film glich einem Hollywood-Märchen: Ein Casting-Agent wurde auf einer Party auf sie aufmerksam, weil ihn ihre lebhafte Art faszinierte. Ihr Kinodebüt gab sie 1972 in der Romanverfilmung „Schlachthof 5“. Bereits zwei Jahre später gelang ihr der ganz große Wurf: Für ihre Darstellung der Honey Bruce an der Seite von Dustin Hoffman in dem biografischen Drama „Lenny“ (1974) wurde sie bei den Filmfestspielen in Cannes als beste Darstellerin ausgezeichnet und erhielt eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin.

Auftritt mit Terence Hill in „Mr. Billion“

Mitten in ihrer erfolgreichsten Karrierephase traf Valerie Perrine auf Terence Hill. Der italienische Star, der nach seinen enormen Erfolgen im Italowestern den Sprung nach Hollywood wagen wollte, drehte 1977 die Actionkomödie „Mr. Billion“. In dem Film erbt der gutgläubige Mechaniker Guido Falcone ein Milliardenvermögen und muss quer durch die USA reisen, um es anzutreten.

Valerie Perrine spielte in diesem Film die Rolle der Rosie Jones, einer cleveren und attraktiven Frau, die Guido auf seiner abenteuerlichen Reise begleitet. Die Chemie zwischen Perrine und Hill funktionierte hervorragend, und der Film bot eine gelungene Mischung aus Action, Romantik und Slapstick, die typisch für die damaligen Produktionen war.

Superman, spätere Jahre und Vermächtnis

Ihre wohl berühmteste Rolle übernahm Perrine kurz darauf im Blockbuster „Superman“ (1978) sowie in der Fortsetzung „Superman II“ (1980). Als Eve Teschmacher, die gleichermaßen attraktive wie naive Assistentin des Superschurken Lex Luthor (gespielt von Gene Hackman), spielte sie sich in die Herzen eines weltweiten Millionenpublikums.

In den 1980er und 1990er Jahren war sie weiterhin in zahlreichen Filmen zu sehen, darunter „Auf dem Highway ist die Hölle los“ (1981) und „Wasser“ (1985) mit Michael Caine. Später verlegte sie ihren Schwerpunkt auf Fernsehproduktionen und übernahm Gastrollen in bekannten Serien wie „Emergency Room“ oder „Nash Bridges“. Im Jahr 2000 stand sie für die Erfolgskomödie „Was Frauen wollen“ mit Mel Gibson vor der Kamera.

Leider wurde bei Valerie Perrine im Jahr 2015 Parkinson diagnostiziert, woraufhin sie sich aus der Öffentlichkeit zurückzog und ihre Schauspielkarriere beenden musste. Nach einem langen Kampf gegen die Krankheit verstarb sie am 23. März 2026 in ihrem Haus in Beverly Hills. Valerie Perrine bleibt als außergewöhnliche Schauspielerin in Erinnerung, die sich ohne formelle Ausbildung an die Spitze Hollywoods spielte und auch der Spencer/Hill-Fangemeinde durch „Mr. Billion“ stets im Gedächtnis bleiben wird.

 

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