Weihnachtliche Prügeleien dank Melegatti

Bösewichte zu Weihnachten

Kein leichter Weg
Melegatti ist seit vielen Jahren einer der Traditionsmarken Italiens und für seine fluffigen Hefekuchen bekannt. Im Jahr 2007 lief noch alles gut, denn Spencer konnte sich in seinem Werbeclip behaupten und begeisterte das Publikum. Die Verkaufszahlen von Melegatti stiegen. Doch in den nachfolgenden Jahren sollte das Leben für Melegatti und seine Mitarbeiter nicht mehr so rosig aussehen. Das Unternehmen machte immer mehr Verluste und es drohten beinah Kurzarbeit und Zwangsferien bei reduzierten Löhnen. Zum Glück bekam Melegatti im Jahr 2017 noch einmal die Kurve. Der Grund für das steigende Interesse an den Melegatti-Produkten war, dass eine landesweite Kampagne in den sozialen Netzwerken gestartet wurde, die dazu aufrief, mehr Melegatti-Erzeugnisse zu kaufen, um somit die Arbeitsplätze im Unternehmen zu sichern. Mit Erfolg, denn zur Weihnachtszeit 2017 mussten die Arbeiter plötzlich Extraschichten einlegen, denn es mussten rund 5.000 der luftig-leichten Hefekuchen nachproduziert werden. Da die Zeit für die Auslieferung in die Läden nicht mehr ausreichte, wurden diese direkt am Werk in San Giovanni Lupatoto bei Verona verkauft. Selbst Politiker, wie Giuseppe Civati, nutzten die Kampagne, um das Unternehmen zu unterstützen und sich selbst in Erinnerung zu rufen. Bestimmt hätte Bud Spencer dieser Zusammenhalt, gerade zur Weihnachtszeit, mehr als gefreut.


