Wer trickst hier wen aus? – Nobody ist der Größte
Wer trickst hier wen aus? – Nobody ist der Größte
„Wer trickst hier wen aus?“ ist ein cleverer und spannender Clip aus dem Terence-Hill-Western „Nobody ist der Größte“ (1975). Die Szene zeigt Nobody von seiner vielleicht stärksten Seite: als gerissenen Strategen, der seine Gegner nicht mit roher Gewalt, sondern mit Köpfchen und Chuzpe austrickst.
Nobodys durchtriebener Plan scheint aufgegangen zu sein. Der Major hat einen Vertrag unterschrieben, der ihm den Besitz einer wertvollen Goldmine zusichert. Das Problem dabei: Diese Goldmine existiert gar nicht. Nobody (Terence Hill) hat den Major meisterhaft übers Ohr gehauen und ihn glauben lassen, ein großes Geschäft gemacht zu haben.
Ein genialer Betrug mit doppeltem Boden
Der Clip lebt von der Erkenntnis, dass Nobody seinem Gegenspieler mehrere Schritte voraus ist. Während der Major sich bereits als Gewinner sieht, weiß der Zuschauer längst, dass er in eine perfekt konstruierte Falle getappt ist. Genau diese Dramaturgie macht die Szene so unterhaltsam.
Doch trotz des gelungenen Tricks ist die Situation für Nobody alles andere als entspannt. Seine Freunde Lokomotive und Lucy befinden sich weiterhin in der Gewalt des Majors. Der Betrug ist also nur ein Teil eines größeren Plans, dessen Ausgang noch offen ist.
Lucy glaubt an Nobody – Lokomotive verliert die Geduld
Ein zentraler Aspekt des Clips ist die unterschiedliche Haltung von Lucy und Lokomotive. Während Lucy weiterhin fest an Nobody glaubt und darauf vertraut, dass er die Situation unter Kontrolle hat, ist Lokomotive langsam am Ende seiner Geduld.
Diese Spannung zwischen Hoffnung und Zweifel verleiht der Szene zusätzliche Tiefe. Nobody mag ein genialer Trickser sein, doch seine Pläne haben Konsequenzen – nicht nur für seine Gegner, sondern auch für seine Freunde.
Nobody und Lokomotive: Ein ungewöhnliches Duo
In „Nobody ist der Größte“ bilden Nobody und Lokomotive ein außergewöhnliches Gespann. Der junge, flinke Nobody setzt auf Köpfchen, Schnelligkeit und Täuschung, während Lokomotive mit körperlicher Präsenz und Durchsetzungsvermögen überzeugt. Gemeinsam ergänzen sie sich perfekt.
Der Clip zeigt diese Dynamik besonders deutlich. Nobody agiert im Hintergrund, lenkt die Fäden und bringt den Major dazu, sich selbst zu überlisten. Lokomotive hingegen steht sinnbildlich für die Ungeduld und die direkte Konfrontation, die jederzeit drohen könnte.
Der Major als Sinnbild der Gier
Der Major ist in dieser Szene mehr als nur ein Gegenspieler. Er steht für Korruption, Gier und Machtmissbrauch. Die unterschlagenen Regierungsgelder, die eigentlich der indigenen Bevölkerung zugutekommen sollten, sind Ausdruck seiner Skrupellosigkeit.
Dass er letztlich selbst Opfer eines Betrugs wird, verleiht dem Clip eine gewisse moralische Genugtuung. Nobody nutzt die Schwächen seines Gegners – dessen Gier und Selbstüberschätzung – konsequent aus.
Ein Clip voller Spannung und Cleverness
„Wer trickst hier wen aus?“ verzichtet weitgehend auf Action und Prügeleien und setzt stattdessen auf Spannung, Dialoge und intelligente Wendungen. Gerade das macht die Szene so besonders. Sie zeigt, dass „Nobody ist der Größte“ mehr ist als ein klassischer Western oder eine reine Komödie.
Der Zuschauer wird Zeuge eines Katz-und-Maus-Spiels, bei dem nicht klar ist, wer am Ende wirklich die Oberhand behält. Nobody mag den Major ausgetrickst haben, doch der Preis dafür könnte hoch sein.
Originaltitel und deutsche Synchronisation
Der Originaltitel von „Nobody ist der Größte“ lautet „Un genio, due compari, un pollo“, international bekannt als „A Genius, Two Partners and a Dupe“. In der deutschen Fassung wird Terence Hill von Thomas Danneberg synchronisiert, dessen Stimme maßgeblich zur cleveren, leicht spöttischen Ausstrahlung der Figur beiträgt.
„Wer trickst hier wen aus?“ ist ein Clip, der Nobodys Charakter perfekt einfängt: schlau, mutig und immer für eine Überraschung gut. Ein echtes Highlight aus einem der cleversten Filme mit Terence Hill.

