Synopsis

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

Eigentlich ist Bud Spencer für seine Hauptrolle in italienischen Filmen bekannt. Bei „In einem andern Land“ war das einmal anders. Der 1957 entstandene Film ist kein typisches Bud-Spencer-Werk, weshalb Du den Dampfhammer auch nur für wenige Sekunden auf dem Bildschirm sehen wirst. Doch selbst, wenn „In einem andern Land“ nicht als typischer Spencer-Film bezeichnet werden kann, ist er durchaus sehenswert. Immerhin geht es um viele wichtige Themen wie Liebe, Verrat, Krieg und eine Flucht. Überraschend ist die Laufzeit, denn diese weicht extrem von den typischen Spencer-Laufzeiten ab. „In einem andern Land“ bietet Dir eine Laufzeit von stattlichen 152 Minuten. Nur so konnte die ganze Grausamkeit des Ersten Weltkriegs in dem US-Film eingefangen werden. Da „In einem andern Land“ von den USA produziert wurde, lautet dessen Originaltitel „A Farewell to Arms“.

Die Filmhandlung

Die schönen italienischen Alpen während des Ersten Weltkriegs. Der junge Amerikaner Frederick Henry kämpft gemeinsam mit der italienischen Armee, hat aber gerade Freigang. Also gönnt er sich einen entspannten Urlaub. Als er aus diesem zurückkommt, wird seine Kompanie ins Gefecht gerufen. Natürlich folgt Henry dem Ruf, jedoch nur schweren Herzens, denn er hat sich in die britische Krankenschwester Catherine verliebt. Im Gefecht passt Henry nicht auf und wird verwundet. Daraufhin kommt er in ein Hospital in Mailand. Sein Freund Major Rinaldi veranlasst, dass auch Catherine in dieses Krankenhaus verlegt wird. Während seiner Genesung kann er seiner Herzensdame näherkommen und die beiden merken sofort, dass Gefühle entstanden sind. Doch der Krieg wartet nicht, sodass sich Henry von seiner mittlerweile schwangeren Krankenschwester mit vielen Tränen verabschieden muss.
Der Krieg ist hart und es gibt viele Verluste. Zu allem Überfluss wird sein Freund Rinaldi auch noch des angeblichen Verrates für schuldig erklärt und vor einem Kriegsgericht erschossen. Henry kann die Grausamkeit des Kriegs nicht mehr ertragen und flieht aus der Armee. Sofort macht er sich zu seiner schönen Catherine auf. Gemeinsam schaffen sie die sichere Flucht in die Schweiz, wobei während der Reise natürlich das eine oder andere Abenteuer auf sie zukommt. In der Schweiz angekommen fiebern die beiden der Geburt ihres Kindes entgegen. Doch hier ist die Reise für Henry noch lange nicht zu Ende, denn auch nach dem Krieg kommen schwere Zeiten auf den jungen Leutnant zu.

Wissenswertes zum Film:

Selbstverständlich wollen Fans nun wissen, wo und was Bud Spencer in diesem Koloss von Film gespielt hat. Spencer hat in dieser Liebesgeschichte nur einen kurzen Statistenauftritt als Militärpolizist. Er greift Leutnant Henry sowie dessen Freund Major Rinaldi auf und bringt die beiden anschließend vors Kriegsgericht. Danach ist Spencer auch schon wieder verschwunden. Überraschend ist der kurze Auftritt des Dampfhammers nicht, denn im Jahr 1957 war der Pfundskerl noch nicht die große Legende, die er heute ist. Es gibt aber noch mehr wissenswerte Fakten zu „In einem andern Land“. Vittorio De Sica, welcher im Film Major Rinaldi spielte, wurde 1958 für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert. Natürlich für seine Rolle in „In einem andern Land“. Ansonsten waren die Kinopremieren zwischen Deutschland und den USA nicht so weit auseinander, wie Du es ansonsten im Jahr 1957 erwarten könntest. Am 14. Dezember 1957 wurde „In einem andern Land“ zuerst dem amerikanischen Publikum präsentiert. Nur wenige Monate später, am 21. März 1958, folgte auch die Premiere in den deutschen Kinos. Ansonsten kannst Du „In einem andern Land“ heute als DVD genießen, die von FOX herausgegeben wurde. Die DVD bietet Dir dabei eine Laufzeit von genau 145:54 Minuten. Auf eine Blu-ray musst Du bisher verzichten, doch dafür gibt es viele unterschiedliche DVD-Varianten, die sicherlich auch ein wenig Bonusmaterial enthalten. Abschließend ist es interessant zu wissen, dass „In einem andern Land“ auf einem Buch von Ernest Hemingway basiert.

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