Bud Spencer – Sein Sohn Giuseppe Pedersoli startet durch

Mit Bud Spencer an seiner Seite startete er durch

Andere Wege werden beschritten
Nicht nur das Schauspielern liebt Giuseppe Pedersoli, sondern in Aladin fungierte er auch das erste Mal als Assistant Director. Allerdings erkannte er schon bald eine andere Leidenschaft: das Drehbuchschreiben und Produzieren. Gerade in diesen Bereichen war und ist Giuseppe Pedersoli wesentlich aktiver. Zunächst schrieb er das Drehbuch für den Film „Wenn man vom Teufel spricht“. Zugleich war er als Produzent tätig. Nun konnte er den Spieß umdrehen, denn in der Hauptrolle war nun sein Vater Bud Spencer zu sehen. Für „Zwei Supertypen in Miami“ schrieb er von 1991 bis 1993 sieben Episoden und war auch hier als Produzent im Einsatz. Das Leben als Produzent sollte es ihn besonders angetan haben, denn in den nachfolgenden Jahren hat dieser immer wieder neue Produktionen auf die Beine gestellt. Darunter fallen die 1994 „Die Troublemaker“, 1999 „Dogwatch“, 2002 „Julius Ceasar“, 2011 „Johnny’s Gone“ oder 2016 „Don’t Let Me Go“. Natürlich lagen noch zahlreiche Werke dazwischen, sodass sich Giuseppe Pedersoli vor allem als Produzent einen Namen aufgebaut hat. Dabei war dieser nicht immer der ausführende Produzent, sondern auch als Executive Producer war er am Werk. Natürlich war sein Vater nie weit. Sicherlich stand dieser in seinen Werken nicht mehr vor der Kamera, was auch dessen steigenden Alter zu verschulden war, doch Bud Spencer galt immer als sehr führsorglicher und liebevoller Vater. Insofern stand er seinen Sohn mit Rat und Tat zur Seite, falls einmal Probleme auf diesen zukamen. Doch auch nach seinem Tod wird Giuseppe Pedersoli sicherlich nicht ruhen und noch an einigen italienischen und internationalen Blockbustern mitwirken.
Titelbild Quelle: imago images / Pacific Press Agency
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