In die Filmgeschichte sind Bud Spencer und Terence Hill schon lange eingegangen. Die beiden waren und sind einfach ein ikonisches Duo, welches lieber mit den Fäusten anstatt mit Worten geredet haben. Doch nicht nur auf der Leinwand konnten die beiden Helden überzeugen, sondern schon in zahlreichen Comics wurde die Geschichte von Terence und Bud ausgeschmückt oder weitergeführt. Ein solcher Comic ist natürlich ein absolutes Muss, wenn Sie noch mehr von Ihren beiden Haudrauf erfahren möchten. Umso besser ist, dass im Juni ein weiteres Comicheft mit Bud Spencer und Terence Hill auf den Markt gekommen ist.
Erst nur in Italien erhältlich
Der italienische Shockdom-Verlag hat schon mehrere Comicbände mit Bud Spencer und Terence Hill auf
Schon immer große Comichelden
„Trinitá e Bambino – Il bordello di New Orleans“ ist nicht der erste Ausflug für Spencer und Hill ins Comicuniversum. Seit vielen Jahrzehnten bezaubern die beiden ebenso als gezeichnete Helden. Der erste Comic, wo der Held Terence Hill zu sehen war, wurde 1961 veröffentlicht. Der Verlag Dell aus den USA veröffentlichte das Comic „The Wonders of Aladdin“ als Nummer 1255 seiner „Movie Classic“-Reihe. Dieser Comic basiert auf den frühen Film von Terence Hill, als er noch unter seinem bürgerlichen Namen Mario Girotti arbeitete: Aladins Abenteuer. Jedoch hat der Comic noch nichts mit der Popularität der beiden zu tun. Nachdem die beiden aber zusammengearbeitet haben und es ein solch großer Erfolg war, sollten diese schon bald ihren eigenen Comic erhalten. Beispielsweise gab es in Italien direkt nach dem Erfolg von „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ sowie „Vier Fäuste für ein Halleluja“ eine Comic-Reihe namens „Trinità“. In dieser erlebten Trinity und Bambi neue Abenteuer. Es gab später auch Pläne, den Charakter „Nobody“ von Terence Hill aufs Papier zu bringen, doch das Projekt kam niemals über die Planungsphase hinaus. Aus diesem Grund gibt es lediglich einige Konzeptzeichnungen.
Terence Hill erhält seine eigene Comic-Reihe
Das nächste Mal konnten sich Fans im Jahr 1982 über die beiden Helden freuen. In Ungarn wurde ein weiterer Comic umgesetzt. Im zweibändigen Filmjahrbuch „Füles“ erschien eine gezeichnete Version vom Film „Zwei sind nicht zu bremsen“. Doch auch Italien konnte keine Ruhe bewahren. Dank der hohen Popularität von Hills Serie „Don Matteo“ wurde diese schon bald in eine Comic-Reihe umfunktioniert. Gerade bei Kindern und Jugendliche kam der TV-Pfarrer wunderbar an. Seit April 2004 können sich italienische Fans aber auch die Jugendzeitschrift „Il Giornalino“ zulegen. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht diese Geschichten rund um Don Matteo. Sicherlich entstehen auch in Zukunft noch zahlreiche Comics der beiden Stahlfäuste. Leider ist es aber so, dass diese nur selten ins Deutsche übersetzt werden. Für Sammler sind die Comics aber allemal wertvoll.