Das wichtigste Accessoire für wahre Fans: der Cowboyhut

Ein Einblick in die Geschichte
Als wahrer Fan musst Du nicht nur die Filme mit Bud und Terence in- und auswendig kennen, sondern auch die Geschichte der wichtigsten Accessoires. Immerhin zog sich vor allem Terence gerne seinen Cowboyhut tief ins Gesicht. Als Cowboyhut wird die typische Kopfbedeckung der nordamerikanischen Cowboys bezeichnet. Jedoch befand sich der Ursprung des Huts in der Kultur der mexikanischen Vaqueros. Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zur Besetzung der mexikanischen Staaten Alta California, Nuevo Mexico sowie Texas durch die Vereinigten Staaten. Schnell erkannten die Menschen die Vorteile des Cowboyhuts und dieser konnte seinen Siegeszug in den USA antreten. Die allerersten Cowboys waren dabei keine Amerikaner, sondern die mexikanischen Vaqueros. Seit der Besatzung arbeiteten diese für ihre neuen Herren in den USA. Der erste amerikanische Cowboyhut sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. 1895 war es John B. Stetson, der Sohn eines philadelphischen Hutmachers, der den ersten klassischen Cowboyhut made in USA entwickelte und herstellte. Zunächst kamen Unterhaare des Biberfells zum Einsatz. Der große Vorteil dieser Haare war, dass sich diese als wasserabweisend herausstellten und somit seinen Träger vor dem schlechten Wetter schützten. Gleichermaßen hielt das Material den Kopf warm, was sehr leicht und verfügte über einen schicken Glanz. Schon bald galt der Cowboyhut als perfekte Kopfbedeckung, der nicht nur durch seine Optik überzeugte. Auch der Schutz gegen die Witterungsverhältnisse machten den Cowboyhut schnell zum Verkaufsschlager.
Kleine Info am Rande: Noch heute kannst Du echte Stetsons aus Biberhaar kaufen. Jedoch musst Du mit bis zu 2.000 USD rechnen. Die günstigeren Cowboyhüte werden heute aus Kaninchenhaar hergestellt. Vielleicht nicht ganz so schick, aber dennoch angenehm weich und praktisch.
Die Form und Optik des Huts

Die richtige Hutgröße
Möchtest Du genauso wie Bud Spencer und Terence Hill durch die Prärie reiten, darfst Du nicht auf Deinen Cowboyhut verzichten. Dafür musst Du aber Deine Hutgröße kennen. Um diese zu messen, benötigst Du nicht mehr als ein Maßband. Lege dieses knapp unter die Stirn und leicht über den Augenbrauen an. Jetzt kannst Du Deine korrekte Kopfgröße einfach ablesen. Der abgelesene Kopfumfang entspricht jetzt Deiner Hutgröße.
