Der seltsamste Film, den Terence Hill je gedreht hat

Du kennst Terence Hill als die stahlharte Eisenfaust, der mit Muskelkraft seine Gegner in die Flucht schlägt. Doch auch sein unbeschreiblicher Charme machte Terence Hill zu einer der Ikonen der 70er und 80er Jahre. Zum Großteil war er in den sogenannten Italo-Western zu sehen. Eine italienische Form der klassischen Western, die ruhig etwas lustiger sein durfte. Überraschend war es deshalb nicht, dass Terence Hill bald zu einer der wichtigsten Schauspieler Italiens aufstieg, genauso wie sein Kumpel Bud Spencer. Im Laufe seiner Karriere hat Hill aber nicht nur Kassenschlager produziert, sondern auch einige erfolglose Filme. Willst Du Dir aber etwas komplett anderes ansehen, solltest Du den verrückten Kunstfilm „ORG“ einlegen. Er kann als der seltsamste und verstörendste Film mit Terence Hill bezeichnet werden.
Schon die ersten Minuten sind anstrengend

Ist „ORG“ sehenswert?

Selbst eingefleischte Fans schalten ab
Du kannst noch so ein großer Fan von Terence Hill sein, doch die meisten Menschen schaffen nicht einmal die erste halbe Stunde von „ORG“. Immerhin spricht das Anstrengende nicht gerade für die Qualität. Der Film ist eher eine Zumutung und sicherlich nichts für einen gemütlichen Abend. Das sagt auch dessen Erschaffer, der Argentinier Fernando Birri, welcher als „Vater des neuen lateinamerikanischen Films“ gilt. Mehr als zehn Jahre arbeitete als Produzent an dem Film und holt sich dafür die Starpower von Terence Hill an Bord. Nach dem Ende des Films bezeichnet Birri diesen aber als „meinen Albtraum“. Dennoch wollte Birri dem Film der großen Öffentlichkeit präsentieren. Das war nur bedingt möglich. Lediglich auf der Weltpremiere 1979 in Venedig sollte das Publikum „ORG“ erleben. Danach versank der Film schon bald in Vergessenheit. Auch der Versuch, dass Werk auf zwei Stunden zu kürzen und somit attraktiver für das Publikum zu gestalten, sollte nicht gelingen.
Eine weitere Chance für „ORG“
Vielleicht waren die 70er Jahre einfach nicht die Zeit für „ORG. Die Menschen waren noch nicht bereit für einen solchen Film, der durch Schnitte und verrückte Töne auffiel. Deshalb gab es zwei Berlinale-Aufführungen von „ORG“. Einmal am 16. Februar und am 19. Februar 2018. Nach der Berlinale ist der Film auf DVD erschienen und kann nun von allen Fans vor dem heimischen Bildschirm „genossen“ werden. Ob das wirklich sein muss, bleibt wohl Dir überlassen. Einige beschreiben den Film als Höllentrip der filmischen Kunst, während andere die Andersartigkeit des Films feiern und ihn als „Zumutung im positiven Sinne“ bezeichnen. Eines kann aber gesagt sein: Liebst Du die alten Filme mit Terence Hill, lass die Finger von „ORG“.
As a devoted Terence Hill fan who absolutely loves his western roles, this movie was a bit of a shock. I did get through the first 30mins and wonder wtf was I watching. However, I saw it through to the end … the full length end too. I have no idea what it was or even how to categorize it. It was certainly an experience. I rather think it would be better enjoyed if you were high, and I seriously suspect that everyone involved may well have been. All those flashing cuts are a bit of a mind f*** and the 3 protagonists were practically always naked and having sex or fighting. It was really weird and fascinating, in a .. can’t stop watching .. kind of way. Really weird. I’d be interested to know Terence Hill’s thoughts about it, I don’t even think many of his fans are aware of its existence.