Erschüttert: Hill spricht über den Krieg in Syrien
Schauspieler Terence Hill war auf großer Deutschlandtournee. Er stellte seinen neuen Film „Mein Name ist Somebody – Zwei Fäuste kehren zurück“ vor. Zahlreiche Städte standen auf seiner Liste, wobei er nicht nur Hände schüttelte und Autogramme schrieb. Ebenso stand er den Reportern vor Ort Rede und Antwort. Eigentlich verblieben die Gesprächsthemen meist in seichten Gewässern: Um was geht es in dem neuen Film, wie ist die Deutschlandreise oder wie hat er Bud Spencer kennengelernt? Manche Reporter wollten aber nicht einfach nur an der Oberfläche kratzen, sondern wesentlich tiefer in den Geist von Terence Hill eindringen. So ist auch ein Gespräch über den Krieg in Syrien entstanden, welchen Hill nach eigener Aussage tief erschüttert, weil er als Kind selbst den Krieg erlebt hat.
Seine Kindheit in Lommatzsch – Vom Krieg geprägt

Flucht nach Italien
Die Familie lebte rund zwei Jahre in Lommatzsch, mitten in der Kriegszeit. Doch auch sie musste irgendwann fliehen, wie viele andere Familie. Die Russen zogen in Deutschland ein und Vater Hill sah keine andere Möglichkeit, als seine Familie zu packen und nach Italien zu fliehen. Immerhin stammte er aus Italien. Trotz der eher kurzen zwei Jahre fühlt sich Hill noch heute als Deutscher. So sagte er bei einer Filmpräsentation in Dresden: „Ich bin ein Sachse“.
Noch weitere Stationen
Dresden, Karlsruhe, Frankfurt und mehr. Terence Hill hatte während seiner Reise zahlreiche Stationen eingeplant, sodass er Fans in ganz Deutschland seinen neuen Film „Mein Name ist Somebody – Zwei Fäuste kehren zurück“ vorstellen konnte. Und die Fans waren glücklich, wie die Verkaufszahlen der Karten zeigten. Beinah alle Vorstellungen waren restlos ausverkauft. Willst Du Hill auch persönlich treffen, musst Du schnell sein. Seine Tour geht am 07. September in Österreich weiter. Es gibt noch einige wenige Karten. Ob Hill erneut über ernstere Themen spricht, werden die Fragen der Reporter und Fans zeigen.
