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Schlimmstes Schicksal: der Tod von Terence Hills Sohn Ross

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Es war mit Sicherheit der dunkelste Tag im Leben von Terence Hill, als sein Sohn Ross Hill mit gerade einmal 16 Jahren bei einem Autounfall verstarb. Selbst seinem schlimmsten Feind wünscht man nicht, dass er die eigenen Kinder zu Grabe tragen muss. Überraschend ist es deshalb nicht, dass sich der sonst so lebensfrohe Schauspieler nach diesem schrecklichen Vorfall erst einmal komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. Es war eine unvorstellbar harte Zeit für den berühmten Filmstar und seine Familie.

Eine wahre Bilderbuch-Familie zerbricht

Bereits vor seinem großen internationalen Durchbruch an der Seite von Bud Spencer heiratete Terence Hill (bürgerlich Mario Girotti) im Jahr 1967 seine große Liebe Lori Zwicklbauer. Zwei Jahre später kam ihr gemeinsamer Sohn Jess Hill zur Welt. Um ihr Familienglück perfekt zu machen, adoptierten die beiden 1973 den in München geborenen Waisenjungen Ross.

Das Leben der vier schien lange Zeit wie aus einem Bilderbuch. Es gab niemals negative Schlagzeilen und sie wirkten für alle Außenstehenden wie eine ganz normale, bodenständige Familie. Die beiden Söhne traten sogar früh in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters. Ross Hill spielte an der Seite von Terence in Kultfilmen wie Don Camillo (1983) und Renegade (1987) mit. Er galt als aufgehender Stern am Hollywood-Himmel, und eigentlich standen dem talentierten jungen Mann alle Wege offen.

Der verhängnisvolle Autounfall von Ross Hill

Leider sollte das Schicksal grausam zuschlagen: Anfang 1990 kam es zu einem verheerenden Autounfall. An einem kalten Wintertag prallte Ross Hill mit seinem Wagen gegen einen Baum, nachdem er auf einer eisigen Straße ins Rutschen geraten war und die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Ross verstarb noch an der Unfallstelle. Sein Beifahrer, ein enger Freund, erlag kurze Zeit später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Zu diesem tragischen Zeitpunkt war Terence Hill nicht bei seiner Familie zu Hause. Er befand sich gerade für Dreharbeiten zu der Serie Lucky Luke in New Mexico. Die Nachricht vom plötzlichen Tod seines jüngsten Sohnes traf ihn wie ein vernichtender Schlag.

Rückzug aus dem Filmgeschäft und Neuanfang

Fortan war das Leben der Familie Girotti kein leichtes mehr, denn ein wichtiger Teil fehlte für immer. Der plötzliche Verlust von Ross war der Hauptgrund dafür, dass sich Terence Hill in den 1990er-Jahren weitestgehend aus dem Filmbusiness zurückzog und in eine tiefe Depression verfiel. Niemand konnte ihm diese Auszeit verübeln, denn der Verlust eines Kindes ist ein Schmerz, der kaum in Worte zu fassen ist.

Viele Familien zerbrechen an einer solchen Tragödie. Anders jedoch Familie Hill: Lori, Terence und Jess stärkten sich gegenseitig und schafften es gemeinsam, diesen unfassbaren Schicksalsschlag zu überstehen. Ross Hill bleibt unvergessen, doch das Leben musste weitergehen. Nach einer langen Phase der Ruhe und Trauerbewältigung wagte sich der Schauspieler schließlich wieder an neue Projekte. Mit Filmen wie Die Troublemaker (1994, gemeinsam mit Bud Spencer) oder der ab dem Jahr 2000 überaus erfolgreichen italienischen TV-Serie Don Matteo fand Terence Hill zu neuem Schwung zurück. Die Rückkehr vor die Kamera half ihm dabei, neuen Lebensmut zu schöpfen und das schreckliche Erlebnis zumindest ein Stück weit zu verarbeiten.

Bildquelle: imago images / Horst Galuschka

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