In den letzten Wochen war Terence Hill viel auf Achse. Ständig musste er seinen neuen Film „Mein Name ist Somebody – Zwei Fäuste kehren zurück“ vorstellen. Nach Italien stand erst einmal eine große Deutschlandtour auf dem Plan, wo er von einer Stadt in die nächste reiste. Doch nach Deutschland konnte sich Hill nicht lange ausruhen, denn auch in Österreich und Italien wollte sein Werk vorgestellt werden. So landete Hill schlussendlich in Trient in Südtirol. Hier wurde der Star mit offenen Armen empfangen, wobei er nicht nur herkömmlich vor einem Kino die Hände seiner Fans schüttelte. Ganz im Gegenteil, denn er war Gast beim Festival „Religion Today“.
Im Kampf um zwei Filmpreise
Terence Hill war nicht nur als Gast auf dem Festival, welches am 11. Oktober stattfand, sondern er hatte auch die Hoffnung auf zwei Preise. Im Vordergrund stand aber die Premiere seines neuen Films „Mein Name ist Somebody – Zwei Fäuste kehren zurück“. Natürlich musste sich Terence Hill davor mit dem üblichen Prozedere herumschlagen. Das hieß für den Schauspieler und Regisseur, dass er sich vor der Premiere mit der Presse zusammensetzen musste. Hier hatte er erneut Zeit, merkwürdige Anekdoten zu erzählen und sich gleichzeitig an seinen alten Kumpel Bud Spencer zu erinnern. Sicherlich kommen Dir schon einige Angaben aus dem Interview bekannt vor, dennoch fassen wir es grob zusammen. So fragte ein Reporter, ob der Film eine klare Hommage an die Western und an Bud Spencer sei. Terence Hill antwortete darauf: „Ja, auch wenn es am Anfang nicht beabsichtigt war.“ Weiter erzählt er: „Während ich mich um den Film kümmerte, erhielt ich den Anruf von Buds Tod. Es war sehr schmerzhaft, doch ich sah es auch als Zeichen. Ich sagte mir, dass es richtig sei, dorthin zu gehen, wo ich so viel Zeit mit Bud Spencer verbracht hatte. Also entschied ich mich dazu, in der Wüste von Almería zu drehen.“ Terence Hill gestaltete das Interview auch ein wenig mit und erzählte weiter, wie er Bud Spencer getroffen hat. Diese Geschichte sollte jeden Fan der beiden bekannt sein, denn eigentlich war es reiner Zufall. „Ein Schauspieler aus Bonzen sollte eigentlich den Part in „Gott vergibt… Django nie!“ übernehmen, doch dieser hatte sich wenige Tage zuvor den Fuß gebrochen, als er seine Freundin treten wollte. Also suchte Regisseur Colizzi einen ähnlich aussehenden Schauspieler, der gerade Zeit hatte“ verriet Terence Hill. „‘Du wirst eine gute Katze sein‘ sagte der Regisseur, sodass er mich noch in der Nacht zum Set brachte.“ Katze? Eigentlich sollte der Film einmal „Der Hund, die Katze, der Fuchs“ heißen, weshalb der Schauspieler der „Katze“ ersetzt werden musste. „Sobald ich am Set angekommen war, ging es sofort los. Ich musste mich direkt mit Bud prügeln und schon kurz darauf begann unsere lange Freundschaft“ beendet Terence Hill die Geschichte.
Ein Preis für sein Lebenswerk
















