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Schüsse im ¾ Takt – Zu Besuch in Wien

 
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Sind Sie ein wahrer Fan von Terence Hill oder kennen Sie nur dessen berühmtesten Filme an der SeiteSchüsse im 3/4 Takt (Schüsse im Dreivierteltakt) - mit Pierre Brice & Terence Hill (Filmjuwelen) [Blu-ray] vom Dampfhammer Bud Spencer? Immerhin war Terence Hill nach und vor Spencer auf der großen Leinwand zu sehen und konnte durch einige größere und kleinere Rollen begeistern. Ein eher unbekannter Film aus der Schmiede von Terence Hill war „Schüsse im ¾ Takt“. Produziert wurde der Film im Jahr 1965, sodass Sie hier einen gerade einmal 26-jährigen Terence Hill sehen. Großteile des Films wurden in der österreichischen Hauptstadt Wien gedreht. Also nur einen Katzensprung von Deutschland entfernt und somit perfekt für einen Drehortbesuch.

Es geht zum Prater

In Wien wurden 33 Szenen von „Schüsse im ¾ Takt“ gedreht, sodass Sie wirklich viel erleben können. Beginnen Sie am besten am Westbahnhof, denn diesen sehen Sie ab der 18. Minute im Film. Tissot befindet sich in der Halle des Wiener Westbahnhofs, der heute aber nicht mehr viel Ähnlichkeit aufweist. Der gesamte Bahnhof wurde umgestaltet und renoviert. Die Grundstruktur erkennen Sie aber dennoch. Wandern Sie danach zum Rooseveltplatz. Besonders imposant ist die Votivkirche, an der Jascha vorbeifährt. In mehr als 50 Jahren hat sich an der Kirche nicht viel getan. Auch der Prater spielt in „Schüsse im ¾ Takt“ eine große Rolle. Immer wieder sind die Hauptfiguren auf dem Prater unterwegs, der heute aber deutlich anders als im Film aussieht. Zwar steht das markante Riesenrad noch, doch alles andere hat sich stark verändert.

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Die Oper – Ein Highlight von Wien

Nach einem kleinen Ausflug auf dem Prater geht es in die Philharmoniker Straße 4. Doktor Chang verlässt das Hotel Sacher, wobei Sie in diesem noch heute übernachten können. Gerade als wahrer Fan von Terence Hill sollten Sie sich diese Chance nicht entgehenden lassen, auch wenn einige Teile des Hotels restauriert wurden. Die Kamera folgt Doktor Chang, wie er die Philharmoniker Straße entlang richtig Kärntner Straße geht. In einer Szene fällt der Blick Richtung Stephansdom. Auch diesen können Sie noch heute genießen, wobei die Fußgängerzone zum Einkaufen einlädt. In der Kärntner Straße angekommen betritt Dr. Chang das Gebäude der Air France. Air France gibt es heute nicht mehr, dafür eine Starbucks-Filiale. Als Nächstes sollten Sie zum Opernring 2 gehen. Hier passieren Dr. Chang und Tissot die Wiener Staatsoper. Die Oper gehört zu einer der Highlights der Stadt und sollte nicht nur von Terence-Fans aufgesucht werden. Dennoch gibt es leichte Veränderung. Beispielsweise dürfen heute keine Autos mehr vor der Oper parken.

Bei Touristen genauso beliebt

Nach vielen Minuten in der Opernpassage geht es für die Helden endlich weiter. Es findet ein Rundumblick über das Schloss sowie den Schlosspark Schönbrunn statt. Auch diese gehören zu einer der Hauptattraktionen der Stadt und sind perfekt für jeden Entdecker. Das Schloss hat sich nur geringfügig verändert. Auch der Park ist im Großen und Ganzen gleichgeblieben, jedoch gibt es eine etwas andere Bepflanzung. Gerade einem Gang durch den Schlosspark sollten Sie sich anschließen, um somit die Schönheit dieses historischen Gebäudes in sich aufzunehmen. Weiter geht es zur Gloriette im Schlosspark. Damals hatten Sie von hier einen wundervollen Blick auf die Anlage. Heute ist das leider nicht mehr so, denn ein neu gebautes Café trübt die Aussicht. Es geht weg zum Schloss und zum Michaelerplatz. Irina geht über den Platz zur Hofburg. Der Platz hat sich deutlich verändert und wurde modernisiert. Anders sieht es bei der Hofburg aus, denn diese zeigt sich immer noch im historischen Gewand. Ansonsten können Sie noch den Heldenplatz sowie den Graben ansteuern. Beides ist heute nicht mehr vergleichbar mit dem Film, da viele Teile restauriert und umgestaltet wurden. Dennoch lohnt sich ein Gang entlang der vielen Sehenswürdigkeiten. Ganz nebenbei muss die Änderung nicht immer schlecht sein. Gerade in Hinblick auf den Graben macht dieser heute einen deutlich einladenderen Eindruck.

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