Bud Spencer und die Religion

Nun ist es schon mehr als ein Jahr her, dass Bud Spencer unsere Erde verlassen hat. Er war eine wahre Bud Spencer Religion Zwei MissionareLegende und hat das Genre „Italowestern“ ins Leben gerufen. In zahlreichen Filmen wie „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ oder „Eine Faust geht nach Westen“ konnte er als gutmütiger, aber dennoch schlagkräftiger Haudrauf überzeugen. Auch, wenn der Tod von Bud Spencer heute noch viele hart trifft, er hat das Sterben eher locker gesehen.

Keine Angst vor dem Tod

Bei seiner Buchveröffentlichung im Jahr 2016 war er in Berlin zu Besuch. Hier stellte er „Was ich euch noch sagen wollte…“ vor. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ redete Bud Spencer aber nicht nur ausgelassen über sein neues Buch, sondern auch den Tod und vor allem seinem Glauben. Immerhin hat er schon damals ordentliche 85 Jahre auf dem Buckel, sodass das Thema Tod immer näher rückte. Doch er selbst gab an, dass er keine Angst vor dem Tod hatte. Er glaubt daran, dass man nicht wirklich stirbt. Doch sein Glauben spielte auch hinsichtlich des Lebens nach dem Tod für Spencer eine wichtige Rolle. Immerhin glaubte dieser an das Leben nach dem Tod. Er war sich sicher, dass er eines Tages vor die Augen Gottes treten würde. Hierbei gab er an, dass es vollkommen unwichtig ist, von welcher Religion man stamme. Aus diesem Grund hat die Religion aber auch einen immer größeren Stellenwert in seinem Leben eingenommen. Hat er sich in jungen Jahren eher nebensächlich mit Religion beschäftigt, hat er sich im Alter stärker dafür interessiert. Das lag wohl auch an seiner Gesundheit, die schon stark angeschlagen war. Immerhin ist bekannt, dass Menschen, welche sich immer weniger gut fühlen, neue Kraft im Glauben finden.

Die Religion stellte einen wichtigen Teil seines Lebens dar

In seinen jungen Jahren hat er die Kinosäle an der Seite von Terence Hill erobert und galt auch bis zu seinem Tod mit 86 als wahre Legende. Doch die Religion sollte ihm im Alter besonders begleiten. Das lag auch daran, dass er erkannte, was ihm im Leben wirklich wichtig war. Früher hat er auf Kleinigkeiten und Nichtigkeiten viel Wert gelegt, doch im Alter war ihn das fortnehmender unwichtig geworden. Gerade der Bedarf an vergänglichen Dingen ging durch seinen Glauben immer weiter zurück. Deswegen waren ihm Dinge wie Berühmtheit, Erfolg oder Ruhm nicht mehr wichtig. Er sagte sogar, dass Menschen, die nur solche Kleinigkeiten verfolgen, Dummköpfe seien. In Hinblick auf die Religion wollte er das Leben mehr genießen, Neues ausprobieren und es in vollen Zügen auskosten.

Mit einer Prise Humor

Das Bud Spencer sich und sein Leben nicht allzu ernst nahm, ist weitläufig bekannt. Vor seinem wahren Tod kamen schon dreimal Falschmeldung über dessen Verscheiden an die Öffentlichkeit. Spencer sah dies mit einem Lächeln und sagte: „Ich bin schon daran gewöhnt, gestorben zu sein.“ Sollte es soweit sein, möchte er dem Tod mit Anstand begegnen. „Es ist das entscheidende Wort, ich verwende es häufig. Ich muss den Anstand aufbringen, im Leben. Und sobald das Urteil ergeht. Ja, ich muss den Tod mit Anstand gegenübertreten.“ Nur wenige können das von sich behaupten, denn häufig wird der Tod gefürchtet. Bud Spencer sah das alles eher gelassen.

Nach seinem Tod unvergessen

Dass das Ende schneller kommen sollte, als er geplant hatte, wurde Fans und seiner Familie am 27. Juni 2016 leider schmerzlich bewusst. So sehr auch der Verlust von Bud Spencer, dieser Filmlegende schmerzt, desto gelassen ist wohl Bud Spencer in die ewige Ruhe gegangen. Immerhin war der Dampfhammer nicht alleine, sondern im Kreis seiner Liebsten und seiner Familie. Gerade seine Frau Maria hielt seine Hand und ließ ihn entspannt in die Welt danach entgleiten. Ob sich Bud Spencers Hoffnungen und Vermutungen bewahrheitet haben, erfahren wir wohl erst selbst, wenn Sie vor das oberste Gericht treten. Wir sind uns aber sicher, dass der Bud Spencers Glaube ihn auf seinen letzten Weg deutlich geholfen und Erleichterung verschafft hat.

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