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Bud Spencers kleiner Ausflug in die Politik

 
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Allgemein ist bekannt, dass Bud Spencer ein wahrer Vielleber war. Er wollte immer wieder etwas Neues ausprobieren und sein Leben in vollen Zügen auskosten. Deswegen ist Bud Spencer heute auch als Schwimmer, Musiker, Schauspieler, Modedesigner, Erfinder, Fabrikarbeiter oder Pilot bekannt. Doch Bud Spencer hatte neben diesen Hobbys noch eine weitere Leidenschaft: die Politik. Schon seit seiner Jugend interessiert sich Carlo Pedersoli, wie Bud Spencers bürgerlicher Name lautete, für die Politik, sein Land Italien und wie man mit ihr etwas verändern konnte. Deswegen ist es natürlich nicht verwunderlich, dass sich Bud Spencer auch einmal in der Politik austoben wollte.

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Langsam beginnt der Dampfhammer

Gerade in der Politik können Sie nicht von 0 auf 100 durchstarten. Sie müssen langsam beginnen. Bei Bud Spencer war es nicht anders. Zunächst hat sich der Pfundskerl alleine für Politik interessiert. Gerade mit Freunden und Bekannten hat er häufig über die aktuelle Lage Italiens diskutiert und sich umfassend mit der momentanen Politik auseinandergesetzt. Natürlich war Spencer deswegen auch ein leidenschaftlicher Wähler. Doch schon bald sollte er seine ersten Schritte in die Politik machen. Nachdem er Ministerpräsident Silvio Berlusconi kennenlernte, war sein Feuer für die Politik endlich komplett entfacht. Zwischen den beiden Männer etablierte sich eine Freundschaft. Ganz zum Glück von Bud Spencer, denn nun konnte er die Politik aus erster Hand kennenlernen. Immer, wenn es diesen möglich war, setzte er sich mit Silvio Berlusconi zusammen und diskutierte über die Lage des Landes.

Die Werbetrommel rühren

Von den Ansichten und den politischen Weg Berlusconis war Bud Spencer schon bald überzeugt. Aus diesem Grund ist es auch kein Wunder, dass er seinen Freund unterstützen wollte. Auf verschiedenen politischen Events und Veranstaltung stand Bud Spencer seinem Freund zur Seite. Das war natürlich auch zum Vorteil von Silvio Berlusconi, denn dieser konnte sich somit die Stimmen von Spencers Fans sichern. Gemeinsam tingelten die beiden durch das Land und rührten ordentlich die Werbetrommel. Doch Spencer sollte es noch nicht genug sein. Er wollte endlich selbst Fuß in der Politik fassen.

Bud Spencer stellt sich bei den Regionalwahlen auf

Im Jahr 2005 sollte es soweit sein, denn die Regionalwahlen standen vor der Tür. Das bedeutet, für jedebud-spencer-politik Region in Italien wurde ein Vertreter gewählt. Jetzt sah Bud Spencer seine große Chance, um endlich selbst in der Politik aktiv zu werden. Immerhin hat schon Arnold Schwarzenegger im Jahr 2003 gezeigt, dass es auch ein Schauspieler in die Politik schaffen kann. Er wurde damals zum Gouverneur von Kalifornien gewählt. Sicherlich hat dieser Umstand Bud Spencer auch ein wenig angefeuert. Im Alter von 75 Jahren ließ sich dieser nun im Rom für die Regionalwahl aufstellen. Er trat dabei für die Region Lazio an. Erwähnenswert ist aber, dass Bud Spencer nicht alleine durchstarten konnte. Er musste Mitglied einer Partei sein. Natürlich kam ihn somit die Partei von Silvio Berlusconi „Forza Italia“ ganz recht.

Nicht ganz wie geplant

Nachdem sich Bud Spencer im Februar aufstellen ließ, sollte es natürlich nach oben gehen. Er trat bei zahlreichen Veranstaltungen in der Region Lazio auf und warb für sein Amt. Dennoch sollte dies nicht helfen, denn in April des gleichen Jahres verlor dieser gegen einen anderen Kandidaten. Ein herber Rückschlag für Spencer, der es ansonsten gewohnt war, alles zu schaffen, was er sich vornahm. Trotzdem war Spencer nicht lange traurig über seinem Verlust. Immerhin ist dessen Motto „Futtetenne“, was für „Scheiß drauf“ steht. Also zog sich Spencer erst einmal aus der Politik zurück. Doch er sollte die Politik nie ganz hinter sich lassen. Bis zu seinem Tod war er weiterhin engagiert und interessiert. Dennoch hat er nicht mehr probiert, selbst ein Amt zu erlangen. Das lag wohl auch an Bud Spencers steigendem Alter. Lieber hat er sich auf andere Felder konzentriert, wie dessen Schauspielkarriere sowie sein Leben als Autor.

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