Jacques-Herlin

Jacques Herlin

  • Geburtsdatum: 17. August 1927
  • Geburtsort: Le Vésinet, Frankreich
  • Geschlecht: männlich
  • Nationalität: französisch

 

Über das Leben von Jacques Herlin ist nur wenig bekannt. Wir wissen, dass er in über 170 Kino-, Fernseh- und Theaterrollen zu sehen war. Dabei begann der Franzose recht spät mit der Schauspielerei, konnte sich aber über zahlreiche Rollen freuen. Meist war er als Nebenfigur besetzt, die viele komödiantische Züge aufwies. Nur selten durfte er sich durch ernsthafte Rollen beweisen. Dennoch gehörte Herlin zu einer der ganz Großen in Frankreich, was er auch dadurch bewies, dass er gemeinsam mit Bud Spencer und Terence Hill vor der Kamera stand. Ihm war es dabei immer wichtig, die jeweilige Produktionssprache zu sprechen. Was wir noch über Jacques Herlin herausgefunden haben, zeigen wir Dir.

Ein kurzer Lebenslauf

Jacques Herlin war als französischer Schauspieler bekannt, der in über 170 Rollen in Kinofilmen sowie Fernsehproduktionen mitwirkte. Alles begann am 17. August 1927, denn da wurde Jacques Herlin als Jacques de Jouette in Le Vésinet geboren. Auf seine erste große Rolle sollte er aber noch ein wenig warten, denn erst 1956 konnte er sich einen solchen Job sichern. Trotz seines späten Starts im Filmbusiness überzeugte Jacques Herlin in zahlreichen Rollen. Dazu zählten nicht nur Kino- und Fernsehrollen, sondern er war auch in diversen Theateraufführungen zu sehen. Überraschend ist, dass über Jacques Herlin, trotz seiner vielfältigen Rollen, nur wenig bekannt ist. Was wir wissen ist, dass Herlin nicht immer unter diesem Namen auftrat. Manchmal entschied er sich für Jacques Erlaine oder Jacques Herlein. Ein weiterer Fakt am Rande ist, dass er in den zahlreichen internationalen Rollen stets die Produktionssprache sprach. Das bedeutet, in einem englischen Film sprach er Englisch und in einem deutschen Film Deutsch. Bekannt war er für Italienisch, Englisch, Französisch und Deutsch. Das Rollenmuster von Jacques Herlin war stark von seinem Aussehen bestimmt. Herlin war recht klein gewachsen und schmal. Daher erhielt er zum Großteil komödiantische Rollen in zahlreichen Genrefilmen. Nur sehr selten erhielt er Angebote zu ernsthaften und seriösen Charakteren, wo er sein Talent unter Beweis stellen konnte. Er versuchte stets, eine dem Klischee entkommende Figur zu spielen. Ansonsten hat Jacques Herlin während seiner Lebzeiten in vielen unterschiedlichen Filmen mitgewirkt. Angefangen 1958 bei „Et ta soeur“ über „Der Stärke unter der Sonne“ bis hin zu „Frau Wirtin hat auch eine Nichte“. Die Aufteilung der Filme war sehr unterschiedlich. In manchen Jahren konnte er sich vor Angeboten kaum retten, in anderen war hingegen nichts los. Beispielsweise hatte er 1967 ganze vier Filme abgedreht. Darunter „Stinkende Dollar“, „Das Todeslied von Laramie“, „Die Wirtin von der Lahn“ und „Das Mädchen und der General“. Dafür war das Jahr 1960 komplett frei von Angeboten. Verstorben ist der Schauspieler am 7. Juni 2014 im schönen Paris.

Erfolge an der Seite von Bud Spencer und/oder Terence Hill

Herlin war viel in der Welt unterwegs und sollte natürlich auch nach Italien kommen. Hier sicherte er sich schon bald einen Job neben den Haudrauf Bud Spencer und Terence Hill. Das erste Mal war Jacques Herlin als Bischof in „Zwei Missionare“ zu sehen. Es handelt sich um die bekannteste Figur im Spencer/Hill-Universum, die von Jacques Herlin verkörpert wurde. Für den Text kam Walter Bluhm zum Einsatz, wobei auch Herlin leicht hätte eingesetzt werden können. 1975 sollte der nächste Film folgen, jedoch blieb Terence Hill auf der Strecke. Jacques Herlin stand jetzt lediglich mit Bud Spencer vor der Kamera. Beide drehten zusammen „Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel“. Herlin konnte sich über die Rolle des Paredes freuen. Selbstverständlich war Bud Spencer in der titelgebenden Rolle zu sehen. Eine weitere Änderung war, dass Herlin eine neue Synchronstimme bekam. Nun war Joachim Cadenbach für diesen Job zuständig. Nach den zwei Filmen mit Bud Spencer und Terence Hill sollte es schon vorbei sein.

FILMOGRAPHY

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