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Jean Martin

[Gesamt: 1   Durchschnitt:  5/5]
  • Geburtsdatum: 6. März 1922
  • Geburtsort: Paris
  • Geschlecht: männlich
  • Nationalität: französisch

 

Jean Martin ist ein bekannter, französischer Schauspieler, der sich aber selbst einige Steine in den Weg legte. Er war als Theater- sowie Filmschauspieler bekannt. Durch die Unterzeichnung eines Manifests gegen den Algerienkrieg sollte seine Karriere einen starken Dämpfer erhalten, denn er wurde auf die Schwarze Liste gesetzt. Schon bald rappelte sich Jean Martin wieder auf und begeisterte in weiteren Rollen. Neben seinem Einsatz vor der Filmkamera stand Jean Martin regelmäßig auf verschiedenen Theaterbühnen und baute sich ein hervorragendes Image auf. Auch neben Terence Hill stand der Schauspieler zweimal vor der Linse. Selbstverständlich gibt es noch viele interessante Fakten über Jean Martin zu erfahren. Deshalb haben wir die wichtigsten Informationen für Dich zusammengefasst.

Ein kurzer Lebenslauf

Der französische Schauspieler Jean Martin erblickte am 6. März 1922 in Paris das erste Mal das Licht der Welt. Seine Jugend verlief unauffällig, doch schon bald wurde er für den Zweiten Weltkrieg eingezogen. Er diente in der französischen Résistance und später als Fallschirmjäger in Indochina. Nach dem Krieg wollte Jean Martin einen anderen Weg einschlagen und versuchte sich somit als Schauspieler. Alles begann auf der Theaterbühne. Hier stand er für „Warten auf Godot“ und „Endspiel“ vor dem Publikum. Vor allem die Rolle in „Warten auf Godot“ sollte ihm erste Aufmerksamkeit schenken. Immerhin war es die erste Inszenierung des Stücks am Théâtre de France-Odéon. Die Kritiken waren von dem Stück begeistert und betitelten jenes als erschütternd und intensiv. Bald reichte ihm die Theaterbühne nicht mehr aus und er wollte auf die große Leinwand. Am bekanntesten war wohl seine Rolle als Colonel Mathieu in „Schlacht um Algier“. Aber auch „Der Schakal“ von 1973 sollte zu seinen großen Erfolgen zählen. In diesem spielte er den Bösewicht. Seine eigentliche Schauspielkarriere begann aber 1943 mit einer Rolle in dem Film „Cécile est morte“, der unter der Regie von Maurice Tourneur verwirklicht wurde. Bereits in seinem ersten Film stand er neben großen Schauspielern wie Jacques Rivette, Alain Resnais und Otto Preminger vor der Kamera. In den 1970er Jahren sollte er erneut auf der Theaterbühne stehen. Diesmal für eine Rolle in einem Beckett-Stück, das den Titel „La Dernière Bande“ trug. Politisch war Jean Martin ebenfalls aktiv und immer den linken Flügel zugeneigt. So gehörte er zu einen der Unterzeichner der 121 gegen den Algerienkrieg, der am 6. September 1960 in der französischen Zeitschrift „Verité-Liberté“ erschien. Mit diesem Manifest wurde das Recht zur Auflehnung im Algerienkrieg postuliert. Überraschend war es nun nicht, dass er sowie alle anderen Unterzeichner des Stücks auf die Schwarze Liste gesetzt wurden. Fortan durfte er nicht mehr im Radio oder Fernsehen auftreten. In den 1980er Jahren kam er hingegen zurück. Er war ein häufiger Gast der Kindersendung von Récré A2. Am 2. Februar 2009 verabschiedete sich Jean Martin aus dieser Welt und verstarb in Paris.

Erfolge an der Seite von Bud Spencer und/oder Terence Hill

Jean Martin war vor allem dem Schauspiel von Terence Hill zugeneigt, sodass er niemals mit Bud Spencer vor der Kamera stand. Das erste Mal zu sehen war Jean Martin im 1973 entstandenen Film „Mein Name ist Nobody“. Natürlich spielte Terence Hill darin die Hauptrolle. Dagegen übernahm Martin die Rolle des Sullivan. Die deutsche Synchronisation hat hingegen Klaus Miedel übernommen, der schon mehrfach im Spencer/Hill-Universum zum Einsatz kam. Zwei Jahre vergingen und die Fortsetzung von „Mein Name ist Nobody“ sollte folgen. Natürlich war auch Jean Martin bei „Nobody ist der Größte“ von 1975 wieder mit von der Partie. Jedoch nicht als Sullivan, sondern als Colonel Pembroke. Auch die Synchronstimme wechselte, sodass nun Arnold Marquis diesen Job übernahm. Nach den zwei Einsätzen in der Nobody-Reihe war Jean Martin nicht mehr neben Spencer oder Hill zu sehen.

FILMOGRAPHY

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