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Stewart Granger

[Gesamt: 1   Durchschnitt:  5/5]
eigentlich: James Lablanche Stewart
geboren: 06.05.1913 in Epsom, England
verstorben: 16.08.1993 in Santo Monica, Kalifornien

Stewart Granger ist vorrangig allen Liebhabern der Winnetou-Filme ein Begriff. Immerhin handelt es sich bei Stewart Granger um dessen bessere Hälfte Old Surehand. Aber auch fernab der Winnetou-Filme konnte Stewart Granger große Erfolge feiern und war weit über die Grenzen Großbritanniens sowie Italiens bekannt. Das zeigen auch dessen Auszeichnungen. So gewann Stewart Granger bereits zwei Bambis. Im Jahr 1949 und 1950. Außerdem erhielt er die Ehrung mit dem „David di Donatello“ für „Zwischen Hass und Liebe“. Was Granger sonst noch erreicht hat, zeigen wir Dir.

Ein kurzer Lebenslauf

Geboren wurde Stewart Granger als James Lablache Stewart in Epsom, Surry, England am 6. Mai 1913. Er war vor allem als britischer Schauspieler bekannt und kam zu Weltruhm in der Rolle des Old Surehand in den diversen Winnetou-Filmen. Seine Filmkarriere begann 1933 während seines Medizinstudiums als Statist. Schon damals wurde Stewart Granger geraten, seinen Namen zu ändern, damit er nicht mit dem amerikanischen Schauspieler James Stewart verwechselt wird. Granger war dabei der Mädchenname seiner schottischen Großmutter, sodass er diesen Namen annahm. Offscreen-Freunde und Kollegen nannten ihn aber immer nur Jimmy. Für die Welt wurde er aber als Stewart Granger bekannt. Nach diversen Erfolgen auf der Bühne und im Tourneetheater wollte es Stewart Granger nun auf der großen Leinwand wissen. 1943 sicherte er sich eine Rolle in „The Man in Grey“ und stieg über Nacht zu einer der beliebtesten romantischen Helden der Dekade auf. Danach folgten etliche erfolgreiche Kostümdramen. Darunter „Fanny By Gaslight“ von 1944 oder „Madonna of the Seven Moons“ von 1945. Außerdem wurde Granger gelegentlich in Biografien eingesetzt, wie zum Beispiel in „The Magic Bow“.
1949 sollte es für Stewart Granger nach Hollywood gehen. Schnell überzeugte er als Darsteller in diversen Abenteuer- und Mantel-und-Degen-Filmen. Beispielsweise konnte er in Filmen wie „Land der tausend Abenteuer“ mit John Wayne, „König Salomons Diamanten“ oder „Die Thronfolgerin“ überzeugen. In den 1960er Jahren versuchte er sein Comeback im Filmgeschäft in Europa. Hier konnte er sich direkt die Rolle des Old Surehand in den zahlreichen Winnetou-Filmen sichern. Auch in einigen Edgar Wallace Filmen spielte er mit. Zwischen 1970 und 1989 war er hingegen überwiegen in Fernsehserien zu sehen. Sein Privatleben war nicht sonderlich ruhiger. Er war dreimal verheiratet. Das erste Mal heiratete er Elspeth March 1938 und bekam zwei Kinder. 1948 folgte die Scheidung. Nur zwei Jahre später heiratete er Jean Simmons und bekam eine Tochter. Zehn Jahre sollte die Ehe halten. 1964 wurde Caroline LeCerf seine Ehefrau. Erneut bekam Stewart Granger eine Tochter. Aber auch diese Ehe wurde 1969 geschieden. Seinen letzten Auftritt hatte Granger im deutschen Fernsehen 1987 in „Das Erbe der Guldenburgs“. Am 16. August 1993 verstarb Stewart Granger in Santa Monica, Kalifornien.

Erfolge an der Seite von Bud Spencer und/oder Terence Hill

Bei vielen Darstellern der Spencer/Hill-Ära ist es so, dass die beiden erst den jeweiligen Darsteller zu großem Ruhm verholfen haben. Bei Stewart Granger ist es ein wenig anders, denn er war als Hauptdarsteller im Einsatz und Terence Hill übernahm nur eine kleine Nebenrolle. Daher beruht der Erfolg Hills auch ein wenig auf Stewart Granger. In drei gemeinsamen Winnetou-Filmen waren die beiden zu sehen. Stewart Granger übernahm dabei stets die Rolle von Old Surehand. Hill war hingegen in unterschiedlichen Rollen zu sehen. Alles begann 1964 mit „Unter Geiern“. Bereits ein Jahr später sollte „Der Ölprinz“ folgen. 1965 kam es erneut zu einem Aufeinandertreffen von Terence Hill, der damals noch als Mario Girotti arbeitete, und Stewart Granger. In „Old Surehand Teil 1“ waren beide zu sehen. Hill übernahm dort die Rolle des Toby Spencer. Eher unbekannt ist die Zusammenarbeit an „Il giorno più corto“. Der 1963 entstandene Schwarzweiß-Film ist nur für hartgesottene Fans von Terence Hill zu empfehlen.

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