Enzo-Fiermonte

Enzo Fiermonte

  • Geburtsdatum: 17. Juli 1908
  • Geburtsort: Bari, Italien
  • Geschlecht: männlich
  • Nationalität: italienisch

 

Enzo Fiermonte ist vor allem Fans des Boxsports ein Begriff, denn als Mittelgewicht-Boxer konnte er in den 30er und 40er Jahren überzeugen. Er nahm an über 50 Kämpfen teil und siegte bei rund 43. Drei Boxkämpfe endeten unentschieden und zehn Weitere in einer Niederlage. Dafür konnte er sich aber zehn K.O.-Siege sichern. Neben seiner Arbeit als Boxer, war Enzo Fiermonte ebenso als Schauspieler aktiv. Vor allem seine Filme gemeinsam mit Bud Spencer und/oder Terence Hill sind noch heute unvergessen. Wir haben für Dich die wichtigsten Daten rund um Enzo Fiermonte zusammengetragen, damit Du bestens informiert bist.

Ein kurzer Lebenslauf

Geboren wurde Enzo Fiermonte als Vincenzo Fiermonte am 17. Juli 1908 in Bari, Italien. Bevor er sich als Schauspieler versuchte, erregte der junge Mann große Aufmerksamkeit als erfolgreicher Boxer. Besonders die 1930er Jahre waren von Enzo Fiermonte begeistert und feierten ihn als Sportler. Zwischen dem 22. November 1925 und dem 21. September 1934 konnten Fans den Boxer rund 56 Mal im Ring anfeuern. Dabei war Enzo Fiermonte keinesfalls nur ein Mitläufer, sondern ein wahrer Gewinner. Er konnte sich den Titel des italienischen Meisters in seiner Gewichtsklasse sichern. Ebenso kämpfte er häufiger in den USA. Nach seiner Boxkarriere wollte Enzo Fiermonte einen Fuß im Filmbusiness fassen. Das gelang dem gutaussehenden Mann auch im Jahr 1941. Dank seiner ansprechenden Optik war er meist als athletischer und abenteuerlicher Typ in zahlreichen Kostüm- und Historienfilmen zu sehen. Seine größten Erfolge in diesem Bereich waren Carlo Borghesios „Il campione“ von 1943 und das ein Jahr zuvor erschienene Werk „Fra‘ Diavolo“. Beeindruckend war, dass Fiermonte nicht nur als Schauspieler vor der Kamera stand, sondern er übernahm auch viele wichtige Arbeiten hinter der Linse. Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg spielte, schrieb, inszenierte und schnitt er den Film „L’atleta di cristallo“, der für seine stark autobiografischen Züge bekannt war. Aus rechtlichen Gründen musste er für seine Tätigkeit an dem Film drei verschiedene Namen annehmen. Darunter Mario Del Fante, William Bird und Glenn Foster. Jedoch sollte der Film nur mäßig erfolgreich sein. Statt weiter seine Zeit mit den vielen unterschiedlichen Tätigkeiten zu verschwenden, konzentrierte er sich nach dem Film komplett auf die Schauspielerei. Bis 1979 spielte er in beinah 130 Filmen mit. Dabei wurden seine Rollen mit der Zeit immer kleiner. Besonders Genrefilme lagen ihm, aber auch Klassiker wie „Rocco und seine Brüder“. Privat war Fiermonte von 1933 bis 1938 mit seiner ersten Frau verheiratet. Danach heiratete er Madeleine Astor. Nach einem Unfall verzichtete der begeisterte Rennfahrer auf einem Start im Maserati beim „Vanderbilt Race“ im Jahr 1937.

Erfolge an der Seite von Bud Spencer und/oder Terence Hill

Bereits sehr früh kam Fiermonte mit Bud Spencer in Berührung, der damals noch unter seinem bürgerlichen Namen „Carlo Pedersoli“ arbeitete. Gemeinsam waren die beiden an „Quo Vadis“ von 1951 tätig. Der Monumentalfilm konnte die Welt begeistern und wurde für zahlreiche Oscars nominiert. Jedoch sollten einige Jahre vergehen, bevor Enzo Fiermonte und Spencer wieder vor der Kamera stehen. 1969 war es soweit und die Weltkarriere des Haudraufs wurde mit „Hügel der blutigen Stiefel“ eingeläutet. Natürlich war nun auch Terence Hill mit von der Partie. Zwei Jahre später sollten die drei wieder vor der Linse stehen, diesmal aber für „Vier Fäuste für ein Halleluja“. Nur ein Jahr später, 1972, sollten sich Enzo Fiermonte und Terence Hill wiedersehen. Beide begeisterten in „Verflucht, verdammt und Halleluja“. Dieser Film sollte auch die letzte Zusammenarbeit zwischen Enzo Fiermonte und Spencer sowie Hill sein. Zu beachten gilt, dass die Rollen von Enzo Fiermonte nicht immer sehr groß waren. Beispielsweise spielte er in „Verflucht, verdammt und Halleluja“ Frank Olson. In einigen anderen Filmen war die Rolle noch kleiner.

FILMOGRAPHY

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