Romano-Puppo
  • 25. März 1933
  • Triest, Italien
  • Male
  • italienisch

Romano Puppo

Biography

Seiner Größe und athletischen Figur hatte Romano Puppo zu verdanken, dass er zahlreiche Rollen in diversen Italowestern erhielt. Zwar war er nicht in den Hauptrollen zu sehen, dennoch wurde Puppo schon bald zu einem bekannten Gesicht in der Branche. Auch Bud Spencer und Terence Hill konnten sich dem Charme des beinah Zwei-Meter-Mannes nicht entziehen. Daher durfte er auch in acht Werken der beiden mitspielen. Vor allem neben Bud Spencer ist er in diversen Filmen zu sehen, wie „Eine Faust geht nach Westen“, „Sie nannten ihn Mücke“ oder „Sie nannten ihn Plattfuß“. Neben Italowestern war Romano Puppo auch in zahlreichen Action- und Kriminalfilmen zu sehen. Leider verstarb der Schauspieler im Jahr 1994 verfrüht durch einen Autounfall.

Ein kurzer Lebenslauf

Romano Puppo erblickte das Licht der Welt am 25. März 1933 in Triest. Seine Kindheit verlief recht ruhig, doch schon bald setzte ein Wachstumsschub ein. Als er ausgewachsen war, war er beinah zwei Meter groß und hatte eine athletische Figur. Perfekt für die damaligen Italowestern. Seinen ersten Auftritt feierte er 1961, woraufhin viele Rollen folgen sollten. Mitte der 1960er Jahre war er aber zumeist als Kleindarsteller oder Stuntman für diverse Italowestern im Einsatz. Durch seine hünenhafte Statur war Romano Puppo oftmals auf der anderen Seite des Gesetzes angesiedelt. Meist spielte er gemeine Schurken oder die Helfer des Bösewichts. Während dieser Zeit spielte er in einigen bekannten Spaghettiwestern mit. Beispielsweise „Sein Wechselgeld ist Blei“, „Blaue Bohnen für ein Halleluja“, „Der Gehetzte der Sierra Madre“ oder „Die Trampler“. Die Westernwelle ebbte langsam ab und Romano Puppo musste sich neu orientieren. Nun wandte er sich den Kriminal- und Actionfilmen zu. Zu sehen in „Gangbuster“, „Dealer Connection – Die Straße des Heroins“, „Der Mann aus Virginia“ oder „Agenten kennen keine Tränen“. In den späteren Jahren seiner Karriere sollte es Puppo auch mit einigen Komödien versuchen. Vor allem Actionfilme mit komödiantischen Zügen lagen ihm. Besonders gern stand er neben Paolo Villaggio vor der Kamera. Leider sollte das Leben von Romano Puppo allzu früh beendet werden. Der Schauspieler verstarb bei einem Autounfall am 11. Mai 1994 in seinem Heimatort Triest.

Erfolge an der Seite von Bud Spencer und/oder Terence Hill

Bei Romano Puppo muss zwischen wichtigen und sehr kleinen Rollen unterschieden werden. Immerhin ist er in mehr als zwei Filmen von Bud Spencer und/oder Terence Hill zu sehen, doch manchmal sind dessen Parts so klein, dass diese gar nicht erst aufgeführt werden. Die erste gemeinsame Zusammenarbeit fand in „Blaue Bohnen für ein Halleluja“ im Jahr 1967 statt. Puppo übernahm die Rolle des Zorros und spielte sich neben Terence Hill in die Herzen der Zuschauer. Noch im selben Jahr sollte er für „Die letzte Rechnung zahlst du selbst“ vor der Kamera stehen. Diesmal spielte er gemeinsam mit Bud Spencer. Zu sehen war er als Sam, einer der Männer von Burton. Synchronisiert wurde er von Hans Nitschke. 1969 folgte der alte Klassiker „Hügel der blutige Stiefel“. Zu bestaunen ist er als Bösewicht sowie Joes Mörder. 1971 durfte er in „Vier Fäuste für ein Halleluja“ neben Spencer und Hill mitspielen. Du musst aber genau hinschauen, denn er war nur als Schläger zu sehen. Genauso war es in „Sie nannten ihn Plattfuß“ von 1973. In dem 1978 entstandenen Film „Sie nannten ihn Mücke“ war er als amerikanischer Soldat zu sehen, der von Claus Jurichs synchronisiert wurde. In noch zwei weiteren Werken durfte Romano Puppo an der Seite von Bud Spencer spielen. Dazu zählen 1981 „Eine Faust geht nach Westen“ und 1988 „Big Man – Im Netz der Drogenmafia“. Stets war Romano Puppo als kleiner Nebendarsteller besetzt, wie als Schläger von Colorado Slim oder Mafioso. Nach diesen acht Zusammenarbeiten sollten Spencer und Hill sowie Romano Puppo getrennte Wege gehen.

Filmography

Movie NameRelease Date
Plakat von "Die letzte Rechnung zahlst du selbst" Die letzte Rechnung zahlst Du selbst 30. August 1968
Blaue Bohnen für ein Halleluja 7. September 1973