Gisela-Hahn

Gisela Hahn

  • Geburtsdatum: 13. Mai 1943
  • Geburtsort: Briesen, Westpreußen
  • Geschlecht: weiblich
  • Nationalität: deutsch

 

Bei Schauspielerinnen war es eher ungewöhnlich, dass diese mehrere Auftritte in Filmen mit Bud Spencer und Terence Hill hatten. Gisela Hahn war eine Ausnahme, denn Du konntest die schöne Deutsche in zwei Filmen der beiden Haudrauf bewundern. Darunter „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ und „Banana Joe“. Selbstverständlich sollten die beiden Rollen der Karriere von Gisela Hahn einen kleinen Schubs geben, doch auch ohne deren Hilfe war die Blondine sehr beliebt. Sie konnte sich vor allem die Rolle des attraktiven Blickfangs sichern, doch manchmal erhielt sie auch anspruchsvollere Angebote. Neben den Kinoauftritten war Gisela Hahn noch in diversen Fernsehproduktionen zu sehen. Das war auch ihrer Leitungsübernahme des Filmvertriebs Cinevox zu verdanken. Außerdem zog sich Gisela Hahn einmal für den Playboy aus. Natürlich gibt es noch wesentlich mehr über Gisela Hahn zu erfahren, weshalb wir für Dich die wichtigsten und interessantesten Informationen zusammengetragen haben.

Ein kurzer Lebenslauf

Eigentlich wurde Gisela Hahn unter den Namen Gisela Drenkhan am 13. Mai 1943 in Briesen, Westpreußen geboren. Für die Einfachheit nahm sie aber den Künstlernamen Gisela Hahn an. Aufgrund des Flüchtlingsschicksals ihrer Eltern musste Gisela schon bald Westpreußen verlassen und zog gemeinsam mit ihren Eltern im Alter von zwei Jahren nach Hamburg. Hier wuchs sie in Visselhövede auf. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife absolvierte sie eine Lehre beim Unternehmen Siemens. In der Zwischenzeit machte sie als Bowling-Meisterin die ersten auf sich aufmerksam. 1963 verließ sie Hamburg und machte sich auf nach München. Hier arbeitete sie als Arzthelferin, um sich ihren privaten Schauspiel- und Gesangsunterricht zu finanzieren. Kurze Zeit später konnte sie sich das erste Mal unter ihrem Künstlernamen „Gisela Hahn“ am Theater behaupten. Ihren blonden Haaren und blauen Augen war es zu verdanken, dass sie als attraktiver Blickfang ab 1964 in zahlreichen Spielfilmen mitwirken durfte. Beispielsweise 1964 in „Die lustigen Weiber aus Tirol“, „… und sowas muss um 8 ins Bett“ oder „Das Liebeskarussell“. Neben dem Einsatz auf der großen Kinoleinwand war Gisela Hahn auch in diversen deutschen Fernsehserien zu sehen. 1970 zog es die Schauspielerin hingegen nach Rom, wo sie sich zunächst niederließ. Jetzt spielte sie vorwiegend in italienischen Produktionen mit. Darunter vor allem Krimis, Western und Abenteuerfilme. Ihre Karriere ebbte langsam ab, sodass sie diese im Dezember 1976 mit einigen Bildern im Magazin „Playboy“ wieder in Fahrt bringen wollte. Dennoch kehrte Gisela Hahn 1983 zurück nach Deutschland. Hier übernahm sie die Leitung des Filmvertriebs Cinevox. Daneben war sie gelegentlich in Fernsehrollen zu sehen. Eine kleine Besonderheit war, dass sich Gisela Hahn in drei Dokumentationen selbst gespielt hat. Zunächst in „Leichen pflastern seinen Ruhm“ von 1972. Danach 2016 „Verfluchte Liebe deutscher Filme“ und ein Jahr später „Offene Wunde deutscher Filme“.

Erfolge an der Seite von Bud Spencer und/oder Terence Hill

Gisela Hahn hatte bei der Auswahl ihrer Filme Glück, denn sie durfte zweimal neben Bud Spencer stehen. Auch Terence Hill lernte sie kennen. Das erste Mal stand sie mit den beiden für den alten Klassiker „Die rechte und linke Hand des Teufels“ 1970 vor der Kamera. Sie übernahm die Rolle von Sarah, die schon bald das Interesse von Terence Hills Charakter erweckte. Natürlich konnte Gisela durch ihre schöne Optik überzeugen. Jetzt sollten mehr als zehn Jahre vergehen, bevor Spencer und Hahn wieder vor der Kamera standen. „Banana Joe“ stand in den Startlöchern und es wurde das Jahr 1982 geschrieben. Die Rolle von Gisela Hahn war wesentlich kleiner, denn sie war nur als Werbeansagerin zu sehen. Weiterhin wird Dir auffallen, dass Gisela Hahn nicht in den Credits gelistet ist. Stattdessen wirst Du sie als „Gisela Hann“ sehen. Nach den beiden Auftritten gingen Hahn sowie Spencer und Hill getrennte Wege.

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