Die „Terence-Hill-Brücke“ darf zurückkehren

Große Proteste gegen die LBM
Als das Schild zur „Terence-Hill-Brücke“ abgenommen wurde, kam es zu vielen ironischen und teilweise auch bösen Reaktionen auf der Facebookseite der Westdeutschen Zeitung (WZ). Auf neuerliche Nachfrage der WZ rudert der Landesbetrieb Mobilität (LBM) zurück, welcher für die Brücke verantwortlich ist. So kündigt LBM-Chef Bernhard Knoop an: „Unsere Straßenmeisterei wird das Schild wieder an derselben Stelle montieren, wo es vorher hing.“ Dafür hat er sich mit dem zuständigen städtischen Baudezernenten Uwe Franz zusammengetan. Knoop betonte dabei, dass es sich bei der Terence-Hill-Brücke um eine Ausnahme handele und nun keine weiteren Änderungen durchgeführt werden würden. Immerhin wäre die „Terence-Hill-Brücke“ nicht das erste Bauwerk, welches sowohl einen offiziellen als auch inoffiziellen Namen trägt.
Peter Englert brachte alles ins rollen

Keine Vorwürfe an die Straßenmeisterei
Viele böse Nachrichten und den Ärger über die Entfernung des Schildes bekamen die LBM und Straßenmeisterei ab. Dabei trägt die Straßenmeisterei keine Schuld, denn diese arbeitet nur im Auftrag des Bunds. Die Straßenmeisterei, die in Rheindürkheim angesiedelt ist, muss sich alleine um über 130 Bauwerke kümmern. Und dass es illegal ist, einfach ein Schild oder eine Tafel an ein öffentliches Bauwerk anzubringen, ist nachvollziehbar, wie Knoop aussagt. Daher bittet er um Verständnis für die Mitarbeiter der Straßenmeisterei, die nur ihren Job machen. „Sie handeln im öffentlichen Interesse und beachten bei ihrer Arbeit die geltenden Regelungen bei der Wartung.“ Eine Kleinigkeit wird von Knoop nicht erwähnt, denn das Schild durfte bereits zwei Jahre unbeanstandet an der Brücke verweilen. Nun ist es nur zu hoffen, dass das neue und schicke Schild schon bald wieder seinen Platz an der Brücke finden wird. Jeden Fan von Terence Hill wird es freuen.







