Mister Billion

„Mister Billion“ ist eine US-amerikanische Actionkomödie und deshalb ein wenig anders, als die Filme, die Du von Terence Hill kennst. Natürlich übernimmt Hill die Hauptrolle des jungen, sympathischen und dennoch etwas naiven Automechanikers Guido Falcone. Das Werk kam erstmals am 3. März 1977 in die Kinos. Kurz darauf folgte auch der Start in Europa. Sicherlich zählt der 92 Minuten lange Film nicht zu den bekanntesten Werken mit Terence Hill, dennoch ist er sehenswert. Freigegeben ist er ab 12 Jahren. Die Handlung beschreiben wir Dir kurz.

Die Filmhandlung

Eigentlich genießt der italienische Automechaniker Guido Falcone (Terence Hill) ein bescheidenes Dasein in Rom. Doch schon bald eröffnet sich ihn eine unglaubliche Möglichkeit, als dessen Onkel in den USA stirb. Er hinterlässt Guido ein gigantisches Finanzimperium, wenn dieser innerhalb der nächsten 20 Tage nach San Francisco reist. Das Unterfangen hört sich einfacher an, als es ist, denn auch der Generalmanager der Firma möchte diese übernehmen. Bereits seit Kinderbeinen auf war Guido ein großer Fan von den alten Western mit John Wayne und Steve McQueen, sodass es ihm ganz leichtfällt, die Sprache seines Widersachers zu verstehen. Im Gegensatz zu ihm möchte der Manager nämlich den Großteil des Vermögens für wohltätige Zwecke spenden. Davon bekommt natürlich auch die Presse etwas mit, sodass diese eine regelrechte Jagd auf den „gemeinen Erben“ startet.
Statt mit dem Flugzeug direkt nach San Francisco zu fliegen, entscheidet er sich für eine Schiffsfahrt. Er möchte genauso wie die damaligen Einwanderer New York per Schiff erreichen. Die Weiterfahrt übernimmt nun eine Bahn, wo er die schöne Rosie Jones kennenlernt. Noch ahnt der Junggeselle nicht, dass Rosie vom Manager Cutler engagiert wurde, um Guido dazu zu bringen, einen Vertrag zu unterzeichnen, welcher ihm die Firma überträgt. Eigentlich hat Rosi damit auch kein Problem, denn sie zieht gerne andere Männer über den Tisch, doch die ehrliche Art von Guido imponiert ihr. Zusätzlich gerät sie in einen Gewissenskonflikt, als sie sich in Guido zu verlieben beginnt.
Der Medienrummel rund um den Billionenerben, der von der Presse nur als „Mister Billion“ bezeichnet wird, ruft aber noch mehr Gefahren auf den Plan. Ein Kidnapper möchte das große Geld machen und entführt deshalb Guido sowie Rosie direkt aus dem Zug. Nun fordert er von Cutler Lösegeld. Natürlich denkt er gar nicht daran das Geld zu bezahlen, weshalb er die Polizei einschaltet. Das bekommt der Entführer mit und möchte die beiden nun töten. Zwar ist Guido per Handschellen an Rosie gefesselt, doch ihm gelingt die Flucht. Zuerst in John-Wayne-Manier per Pferd und anschließend wie Steve McQueen per Auto. Doch der Entführer gibt nicht auf und verfolgt ihn mit einem Helikopter. Noch in der Luft überwältigt Guido den Mann, rettet ihn aber kurz darauf heldenhaft das Leben, als der Hubschrauber zu explodieren droht. Während der ganzen Action findet Guido den Vertrag von Rosie, den er unterzeichnen soll. Vollkommen enttäuscht wendet er sich von Rosie ab und vergnügt sich schon bald mit einer jungen Dame, die er in einer Bar kennengelernt hat. Aber auch sie hat es nur auf das Geld abgesehen, sodass sich Guido am nächsten Morgen unter einer Brücke wiederfindet.
Dort hilft ihn der gutherzige Pops, doch auch er kann ihn nicht aufhalten, zurück in die Bar zu gehen und sein Geld wiederzuholen. Alles endet in einer großen Schlägerei, die Guido direkt in ein texanisches Gefängnis verfrachtet. Gemeinsam mit seinem Mitgefangenen Duane Hawkins gelingt es Guido, den Sheriff auszutricksen und somit mit einem Sportwagen zu entkommen. Natürlich sind ihnen die Debutys auf den Fersen und es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd. Bei seiner rasanten Fahrt landet Guido mitten in einem Stockcarrennen, wodurch er die Polizei abhängen kann. In der Zwischenzeit hat Cutler herausgefunden, dass Guido einiges an Rosie liegt. Also bringt er sie in seine Gewalt und erpresst Guido, damit er den Termin verpasst. Er soll Rosie um 12 Uhr im Grand Canyon abholen und somit nicht vor Gericht erscheinen. Cutler hat aber nicht bedacht, dass eine Zeitzone zwischen den beiden Orten liegt. So gelingt es Guido Rosie zu befreien und gleichzeitig vor Gericht zu erscheinen. Nun kann er endlich sein Erbe antreten, wobei er viele Jobs an die Menschen vergibt, die ihm während seiner Odyssee geholfen haben. Fortan soll die Firma für das Wohl der Menschen zum Einsatz kommen.

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