Italiens kleiner Verlobter Terence Hill

Ein süßer Spitzname

Der Wandel von Terence Hill
Dank seiner zahlreichen Liebesfilme, die mal mehr oder weniger glücklich endeten, hatte Terence Hill schon bald einen gewissen Ruf. Er war der Schönling auf der Suche nach der großen Liebe, die er nicht immer finden sollte. Daher war der Name „fidanzatino d’italia“ durchaus passend und angebracht. Er war Italiens kleiner Verlobter, doch nicht Mann. Der Grund für diesen niedlichen Spitznamen ist wohl, dass Terence Hill noch sehr jung war und diesen bübischen Charme besaß. Deshalb wurde er meist noch nicht als richtiger Mann angesehen, sondern eher als kleiner, süßer Junge. Das sollte sich aber schlagartig ändern, als er die Rolle in „Hügel der blutigen Stiefel“ ergattern konnte. Zwar hatte er schon zuvor in einigen anspruchsvolleren und vor allem actionreicheren Filmen mitgespielt, doch meist war er nur in der Nebenrolle zu sehen. Wie zum Beispiel in Karthago in Flammen oder Die große blaue Straße. Jedoch sollte „Hügel der blutigen Stiefel“ gemeinsam mit Bud Spencer eine neue Ära einläuten. Schon bald waren die beiden nicht mehr zu stoppen und drehten einen abenteuerlichen Western nach dem anderen. Endlich war Terence Hill nicht mehr „Italiens kleiner Verlobter“, sondern ein wahrhaftiger Actionheld. Er schlug und schoss sich durch die Filme, blieb aber dennoch seinen Wurzeln treu. Immerhin war es häufig Terence, der in den Filmen mit Spencer mit der Liebe aneinandergeriet oder deshalb in Schwierigkeiten kam. In ihm steckte eben noch der Romantiker und auch die Produzenten wollten ein wenig mit seinem alten Image spielen. Es gelang ein hervorragender Spagat zwischen Action und Herzschmerz.








