Django und die Bande der Gehenkten

„Django und die Bande der Gehenkten“ ist ein Italowestern, der von Ferdinando Baldi umgesetzt wurde. Er stammt aus dem Jahr 1968 und gehört somit zu den frühen Western mit Terence Hill in der Hauptrolle. Natürlich gibt es den Film in einer weiteren Form. Er wurde gekürzt und umsynchronisiert, sodass er den Namen „Joe, der Galgenvogel“ erhielt. Andere deutsche Titel lauten „Viva Django“ und „Django – sein Hass ist tödlich“. Im Originalen hat „Django und die Bande der Gehenkten“ eine Altersfreigabe von 16 Jahren und eine Laufzeit von 91 Minuten.

Die Filmhandlung

Django (Terence Hill), der in manchen Versionen als Joe bezeichnet wird, ist ein Revolverheld. Eigentlich will sich dieser aus dem Geschäft zurückziehen und eine Familie gründen, doch da bitten ihn sein alter Freund David Berry, ihn dabei zu unterstützen, Gouverneur zu werden. Django lehnt aber ab, da er kurz vorher versprochen hat, eine Ladung Gold für die Bundesbehörden zu eskortieren. Während der Fahrt passiert das Unvermeidliche: Der Konvoi wird von einer von David angeheuerten Bande angegriffen, welche vom Revolverhelden Lukas geführt wird. Die gesamte Ladung wird geraubt und beim Überfall kommt die Begleitmannschaft sowie Djangos Frau ums Leben. Nur er selbst überlebt wie durch ein Wunder den Übergriff. Natürlich sinnt Django auf Rache und übernimmt den Job des Scharfrichters des Bezirks. Dank seiner neuen Position hat er das Glück, das er einige von David zu Tode Verurteilten retten kann.
Gemeinsam mit diesen Männern plant er seine Rache an Lukas sowie David. Jedoch läuft nicht alles nach Plan. Django macht sich auf, um die Hinrichtung von Mercedes, der Frau des Gangmitglieds Garcia, zu verhindern. Währenddessen beschließt die Bande aber den Gold-Konvoi zu überfallen und sich danach nach Mexiko abzusetzen. Diese Aktion verärgert sowohl David als auch Django. Als die Bande an der Grenze zu Mexiko ankommt, tötet Garcia alle Mitglieder und nimmt das gesamte Gold an sich. Natürlich findet Django den Verräter Garcia, aber nur mithilfe seiner Frau. Garcia bietet an, seinen Verrat wiedergutzumachen. Also soll er helfen David an den Kragen zu kriegen. Dazu locken Django und Gracia David auf dem Friedhof der Stadt, wo das Gold angeblich vergraben sein soll. Da David das Gold um jeden Preis haben will, folgt er dem Verräter auf den Friedhof.
In der Zwischenzeit gräbt Django neben dem Grab seiner Frau, wo das Gold versteckt sein soll. Garcia und David kommen auf dem Friedhof an, doch ein erster Überredungsversuch des Gouverneurs, das Gold herauszugeben, scheitert. Es folgt ein kurzer Schusswechsel, woraufhin David nicht mehr alleine dasteht. Es kam ihn eine Gruppe bewaffneter Männer zur Hilfe. Noch einmal versucht David Django zum Teilen des Goldes zu überreden, doch dieser gräbt einfach teilnahmslos weiter. In dieser ausweglosen Situation will Garcia helfen, wird aber direkt von Davids Bande erschossen. Nachdem Django fertig gegraben hat, öffnet er den Sarg und holt ein Maschinengewehr heraus, womit er Davids Bande erschießt. David wird hingegen durch einen Kopfschuss getötet. Zum Ende des Films hin gibt Django der Garcias Witwe einen Teil des Goldes und macht sich dann vom Acker.

Wissenswertes zum Film:

In vielen Bereichen wurde die größtenteils sehr brutale Darstellung von Gewalt bemängelt. Anders sahen es die italienischen Kritiker, denn diese lobten die Bemühung um psychologische Glaubwürdigkeit der handelnden Figuren und die daraus resultierende Gewalt. Weniger gut kamen die zwei deutschen Fassungen weg, die natürlich auf lustig getrimmt wurden. Vor allem „Joe, der Galgenvogel“ wurde von den Kritikern verrissen, denn viele Teile des Films gaben überhaupt keinen Sinn, wirkten albern und sollten nur den Anschein erwecken, dass jede Sekunde Bud Spencer auftauchen könnte. Aus diesem Grund solltest Du Dich am besten an den originalen „Django und die Bande der Gehenkten“ halten, welcher wesentlich sinniger und spannender ist.

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