Sie verkaufen den Tod

Zwar spielt auch „Sie verkaufen den Tod“ zur Zeiten des Wilden Westens, dennoch zeigt der Film eine ganz andere Seite. Es handelt sich um einen Bürgerkriegswestern, der mit James Coburn sowie Bud Spencer in den Hauptrollen glänzt. Nach dem Veröffentlichungsjahr 1972 wurde der Film noch einmal auf Komödie getrimmt und erhielt den Namen „Der Dicke und das Warzenschwein“. Heute existieren rund drei deutsche Synchronfassungen von „Sie verkaufen den Tod“.

Die Filmhandlung

„Sie verkaufen den Tod“ spielt während des amerikanischen Bürgerkriegs. Colonel Pembroke sowie der Dieb Eli Sampson (Bud Spencer) werden von einigen Soldaten der Nordstaaten festgenommen. Anklagepunkt: Diebstahl. Beide werden zum nächstgelegenen Soldatenstützpunkt gebracht. Bei einer Unterhaltung zwischen Pembroke und dem Kommandanten kommt heraus, dass die Nordstaaten eine empfindliche Niederlage hinnehmen mussten. Der Grund war, dass Pembroke das von ihm kontrollierte Fort Holma einfach und ohne Kampf den Konföderierten überlassen hat. Jetzt macht Pembroke den Kommandanten den Vorschlag, dass dieser das Fort mit einigen Männern infiltrieren und zurückerobern könnte. Dabei gilt das Fort eigentlich als uneinnehmbar. Jedoch hat der Kommandant für ein solches Himmelfahrtskommando keine Soldaten übrig, aber er lässt alle Verbrecher vorführen. Diese werden vor die Wahl gestellt: Entweder schließen sie sich der Mission an oder Sie kommen an den Galgen. Auch der Dieb Eli ist unter den Verbrechern. Alle Männer sagen zu, außer ein religiöser Fanatiker. Nun hat Pembroke seine Mannschaft aufgestellt, die zum Großteil aus Dieben und Mördern bestehen. Auch Sergeant Brent ist darunter, der zuvor Pembroke bestohlen hat. Also meldet er sich „freiwillig“.
Natürlich würden die meisten Verbrecher bei der nächsten guten Gelegenheit sofort verschwinden. Deshalb erzählt Pembroke den Fieslingen, dass er einen Schatz unter einer Sonnenuhr versteckt hat. Somit soll die Einnahme nur ein Mittel zum Zweck sein. Als sich die Truppe dem Fort Holma nähern, setzt Pembroke Eli darauf an, sich als Konföderierter zu verkleiden und sich somit Zutritt zu verschaffen. Dank einer gestohlenen Uniform sowie dem Schauspieltalent Elis ist dieser schon bald im Fort. Schnell wird ihn aber klar, dass es hier überhaupt keine Sonnenuhr oder ein Schatz gibt. Nachdem er die improvisierte Botschaft an den Fortkommandanten Major Ward abgeliefert hat, bittet Eli über Nacht zu bleiben. Ward gewährt ihm seine Bitte. In der Nacht versucht Eli nun, den Rest der Bande den Zugang zu erleichtern. Deshalb will er eine Alarmanlage sabotieren, wird aber entdeckt. Am nächsten Tag unternimmt Eli gemeinsam mit dem Südstaaten-Sergeant Spike eine Besichtigung des Forts. Dabei erzählt er, dass Pembroke nur kapituliert ist, weil Major Ward seinen Sohn in Gewalt hatte. Er drohte damit ihn zu hängen. Nach der Kapitulation hat er es dennoch getan. In einem unbeobachteten Moment lässt Eli ein Seil von einer der Brücken. So können sich Pembrokes Männer nach oben ziehen. Im selben Moment enttarnt Spike Eli und verhaftet ihn.

Zwar ist die Alarmanlage noch einsatzfähig, dennoch gelingt es Pembrokes Truppe über die Brücke und zum Munitionslager zu kommen. Von dort sprengen sie ein Loch in die Wand und können nun von oben das Fort mit Dynamit bombardieren. Danach folgt ein großer Kampf, wo viele der Fort-Soldaten, aber auch zahlreiche von Pembrokes Männern sterben. Eli ist es aber zuvor gelungen, aus der Zelle zu fliehen und ein Maschinengewehr zu besetzen, genauso wie Sergeant Brent. Eli beschießt die restlichen Soldaten und schafft es, dass sich diese ergeben. Brent ist ein wenig anders gestrickt und tötet fröhlich weiter. Pembroke fordert nun Ward auf, sich zu zeigen. Doch sofort wird Ward von Brent beschossen, der immer noch den Schatz begehrt. Eli hat also keine andere Wahl als sein Gewehr auf Brent zu richten und ihn zu töten. Anschließend bittet Ward um eine ehrenvolle Kapitulation, doch das gewährt Pembroke ihm nicht. Mit einem Säbel nimmt er Rache für seinen Sohn.

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