Synopsis

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

In „Mamma sconosciuta“ spielt Terence Hill die Rolle des Gianni. Er ist zunächst der Spielsucht verfallen und trägt mit zur Eskalation des Dramas bei. Am Ende geht er aber als Retter der kleinen Rita aus der Geschichte hervor. In Deutschland ist „Mamma sconosciuta“ bisher nicht erschienen. Wortwörtlich bedeutet der Film aber „Mutter unbekannt“. Erstmals kam „Mamma sconosciuta“ am 21. Juli 1956 ins Kino.

Die Filmhandlung

Aldo Martini ist ein berühmter Sänger und kommt gerade von einer längeren Argentinienreise zurück nach Italien. Dort wird er natürlich von seinen jugendlichen Kindern Gianni (Terence Hill) und Lia empfangen. Auch sein Bruder Dante und zahlreiche begeisterte Fans können seine Rückkehr kaum abwarten. Im Gepäck hat Aldo aber nicht nur gute Stimmung, sondern auch seine neue Frau Mara. Er lernte sie in Argentinien kennen und heiratete sie kurz darauf. Das Wiedersehen wird bei einem Auftritt Aldos gefeiert. Dabei lernt seine Tochter den jungen Arzt Marco näher kennen und Gianni lässt sich im Nebenzimmer bei einem Pokerspiel ausnehmen. Noch obendrauf macht er Schulden beim skrupellosen Giancarlo Redi. Dieser kommt und will die Schulden eintreiben. Als Mara von den Schulden erfährt, begleicht sie diese mit einem Scheck und verspricht Gianni, dass sie Aldo nichts verraten wird. Immerhin trägt Mara ein eigenes Geheimnis mit sich herum. Vor dem Krieg war sie schon einmal verheiratet und hatte eine Tochter. Doch diese kamen im Krieg um. Das dachte Mara jedenfalls, doch schon bald sollte sie die Vergangenheit einholen.
Wegen einer Spionagetätigkeit wurde ihr Mann Vlad für Tod erklärt, doch das wusste Mara nicht. Nun kommt ihr Ex-Mann aber wieder zurück in ihr Leben und will sie um Geld erpressen, in dem er ihr ihre Tochter „verkaufen“ möchte. Als Mara ihre kleine Rita dann noch in einem Waisenhaus sieht, kann sie nicht anders und lässt sich auf den Handel ein. Doch beim Austausch betrügt Vlad sie und nimmt das Geld und seine Tochter und verschwindet. Zum Glück gelingt es Maras Freundin Giuliana mithilfe von Dante Maras Tochter zu befreien. Das sieht ihr Ex-Mann natürlich gar nicht gern und holt das Kind gewaltsam zurück. Es wird aber alles noch schlimmer, als Gianni seine Stiefmutter gemeinsam mit dem fremden Mann sieht und daraus schließt, dass sie eine Affäre hat. Die gesamte Situation eskaliert, als Mara Gianni erwischt, wie dieser ein wertvolles Diamantcollier von ihr stehlen will, um weitere Schulden abzubezahlen. Während des Streits kommt auch Aldo hinzu, sodass Gianni den Vorwurf der Affäre und seine Schulden auf den Tisch bringt. Aldo lässt seine Frau nicht zu Wort kommen, sodass diese todunglücklich zu ihrer Freundin Giuliana flieht.
Ihr Ex-Mann Vlad findet sie dort und schlägt ein weites Geschäft vor. Im Gegenzug gegen das Diamantcollier soll sie nun endlich ihre Tochter zurückbekommen. Also will Mara das Collier holen, doch das ist nicht mehr da. Somit macht sie sich ohne Collier zum Treffpunkt auf. Doch auch Gianni folgt ihr, der den Treffpunkt mitbekommen hat, genauso wie Aldo. Immerhin hat dieser von Giuliana und Dante erfahren, was hinter Vlad und dem Geld steckt. Am Treffpunkt, einem Rangierbahnhof, ist Vlad außer sich, weil Mara das Collier nicht dabeihat. Also greift er sie an und versucht sie zu töten. Gianni kommt Mara gerade noch rechtzeitig zu Hilfe, wird beim Kampf aber angeschossen, sodass Vlad fliehen kann. Als Aldo ankommt, nimmt er sofort die Verfolgung auf. In der Zwischenzeit möchte sich die kleine Rita aus ihrem Versteck befreien. Beinah wäre das in einer Katastrophe geendet, denn ein heranfahrender Zug kam auf sie zu. Jedoch konnte Gianni sie noch retten. Weniger Glück hat Vlad, denn im Kampf mit Aldo läuft dieser direkt vor den Zug. Kurz bevor Vlad stirbt, bittet er seine Ex-Frau um Vergebung. Anschließend können Aldo, Mara, Rita, Gianni sowie Lia eine glückliche Familie sein.

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