Synopsis

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Bei „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ handelt es sich um eine deutsche Screwball-Komödie, die aus dem Jahr 2009 stammt. Das gesamte Werk ist im Stil von „Rock Hudson“ und „Doris Day“ entstanden. Die Hauptrolle übernahm Rick Kavanian, den viele aus der „Bullyparade“ kennen. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass dessen alter Kollege Christian Tramitz ebenfalls einen Auftritt in „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ hat. Ansonsten hat Warner-Bros-Film zwei Altkino-Stars für „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ verpflichtet. Darunter Bud Spencer sowie Franco Nero. Alles wird durch einen Dean-Martin-Soundtrack aufgepeppt. Die Laufzeit liegt bei 104 Minuten.

Die Filmhandlung

Eigentlich will der ehemalige Mafioso Enrico Puzzo nur seine Memoiren als Enthüllungsautor zur Geld machen, aber das sieht der Mafiapate Salvatore Marino gar nicht gerne. Also erteilt er Profikiller Toni Ricardelli den Auftrag, Puzzo unter die Erde zu bringen. Wie der Zufall so will, verliebt sich Ricardelli in Puzzos Auftraggeberin, die schöne Verlagsangestellte Julia Steffens. Die junge Frau glaubt Ricardelli nicht, dass Puzzo tot ist, also holt er sich die Hilfe seines alten Freundes Pepe (Bud Spencer). Nun kann er die Identität des Autors annehmen. Das war aber keine gute Idee, denn jetzt denkt der Mafiapate, dass Puzzo noch am Leben ist. Also hetzt er ihn eine ganze Horde von Killern auf den Hals. Darunter auch ein alter Freund von Ricardelli, der charmante Bayer Helmut Münchinger.
Im gleichen Atemzug versucht Verlegersohn Bob Kimbel, der zugleich der Verlobte von Julia ist, hinter das Geheimnis des falschen Puzzos zu kommen. Nun steht Ricardelli vor einer schweren Entscheidung. Er kann als enthüllender Autor sterben und somit seine Maskerade aufrechterhalten oder er sagt Julia die Wahrheit, dass er ein Auftragskiller ist. Das kann aber zu Folge haben, dass er Julias Liebe verliert. Doch bevor er sich durchringen kann, Julia die Wahrheit zu sagen, lüftet sie selbst sein Geheimnis. Natürlich ist sie bestürzt und gekränkt darüber, dass Ricardelli ihr gegenüber unaufrichtig war. In die Arme ihres Verlobten Bob will sie aber auch nicht zurück. Also sieht sie den einzigen Ausweg darin, Bob nach einer durchzechten Nacht den Laufpass zu geben. Er gibt aber nicht auf und möchte Julia, solange sie noch betrunken ist, schnellstmöglich heiraten.

Die Blitzhochzeit fällt aber schon bald ins Wasser, da in der Kirche bereits Salvatore Marino und seine Leute auf das Ehepaar warten. Sie werden als Geisel genommen, denn der Pate möchte das Manuskript zum neusten Roman Puzzos, damit dieses niemals veröffentlicht wird. Natürlich kommt Ricardelli gerade noch rechtzeitig. Nach dem großen Showdown gestehen sich sowohl Lisa, Dr. Grubers Sekretärin, wie auch Bob ihre Liebe. Aber auch Ricardelli und Julia können nicht mehr an sich halten. Nun treten die beiden Liebespaare gemeinsam vor dem Traualtar, um sich das Ja-Wort zu geben.

Wissenswertes zum Film:

In „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ übernimmt Bud Spencer eher eine kleine Rolle. Er ist als Pepe zu sehen, der der Hauptfigur Ricardelli hilft, die Identität des verstorbenen Puzzos anzunehmen. Danach ist Spencer nicht mehr zu sehen. Überraschend ist das nicht, denn im Jahr 2009 hatte Spencer schon einige Jahre auf dem Buckel. Deshalb gehört „Mord ist mein Geschäft, Liebling“ auch zu einer der letzten Filme des Dampfhammers, bis dieser im Jahr 2016 verstorben ist. Die Kritiken waren wie bei vielen Filmen gespalten. In den OÖN stand am 28. Februar 2009, dass es sich um eine rasante Komödie handelte, die mit viel schwarzen Humor punkten kann. Alles eingebettet in Liebesschwüren und Kugelhagel. Jeder Protagonist findet sein Glück und wahres Selbst. Ein wenig härter war Christina Krisch von der Kronen Zeitung. Diese gab an, dass der Film an mangelnden Wortwitz leide. Ebenso schafft es der Regisseur nicht, den Charme der Krimis und Agentenfilme der 60er Jahre einzufangen.

Video & Photo

1 videos

Write a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.