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Banana Joe: Ein kultiger Solo-Auftritt von Bud Spencer

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Banana Joe: Ein kultiger Solo-Auftritt von Bud Spencer

„Banana Joe“ aus dem Jahr 1982 zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Solofilmen von Bud Spencer. Mit diesem Werk gelang ihm ein beeindruckender Erfolg, auch ohne seinen langjährigen Filmpartner Terence Hill an seiner Seite. Das altbekannte Konzept blieb jedoch erhalten: Es gibt reichlich humorvolle Prügeleien, lustige Sprüche und eine ordentliche Portion Charme. Regie führte der legendäre Steno (Stefano Vanzina), während Bud Spencer unter seinem bürgerlichen Namen Carlo Pedersoli sogar selbst am Drehbuch mitschrieb.

Die Handlung: Ein Bananenbauer gegen die Bürokratie

In einem idyllischen, kleinen südamerikanischen Dschungeldorf namens Amantido lebt der friedfertige Bananenbauer Banana Joe. Er ist eine Art Vaterfigur für die zahlreichen Kinder des Dorfes und bestreitet seinen Lebensunterhalt damit, regelmäßig Bananen mit seinem dampfbetriebenen Transportboot in die nächstgelegene Stadt zu bringen, um sie gegen Güter des täglichen Bedarfs einzutauschen. Doch die Ruhe findet ein jähes Ende, als der skrupellose Gangsterboss Torsillo (gespielt von Gianfranco Barra) beschließt, in Amantido eine Bananenverarbeitungsfabrik und ein Casino zu errichten.

Als Joe sich Torsillos Handlangern in den Weg stellt, nutzt der Gangsterboss seine Verbindungen zur korrupten Polizei. Er lässt Joe darauf hinweisen, dass dieser weder gültige Ausweispapiere noch eine offizielle Lizenz für den Bananenhandel besitzt. Um sein Geschäft und sein Dorf zu retten, muss Joe in die Provinzhauptstadt Puerto Grande reisen, um sich die nötigen Papiere zu besorgen. In der Stadt, die für ihn eine völlig fremde Welt ist, gerät er schnell an den charmanten Kleingauner Manuel (Mario Scarpetta), der ihn um sein Geld erleichtert. Zu allem Überfluss verliebt sich Joe in die hübsche Nachtclubsängerin Dorianne (Marina Langner).

Auf der verzweifelten Jagd nach Stempeln und Dokumenten meldet sich Joe sogar freiwillig beim Militär, um an Papiere zu kommen. Als er aus Frustration über die überbordende Bürokratie versucht, die Lizenz zu stehlen, landet er im Gefängnis – wo er ausgerechnet Manuel wiedertrifft. Dieser hat es jedoch geschafft, die begehrte Lizenz für Joe zu organisieren. Gemeinsam brechen sie aus, kehren nach Amantido zurück und Joe legt Torsillos im Bau befindliche Fabrik in Schutt und Asche. Dank Manuels guten Kontakten zum Staatspräsidenten gibt es eine Amnestie für die beiden, Torsillo wird verhaftet, und Dorianne eröffnet in Amantido eine Schule, in der auch Joe endlich Lesen und Schreiben lernt.

Produktion und kuriose Fakten

Obwohl es sich um eine italienisch-deutsche Koproduktion handelt, fanden weite Teile der Dreharbeiten in Kolumbien, insbesondere in und um die Küstenstadt Cartagena de Indias, statt. Dies verlieh dem Film sein authentisches, tropisches Flair. Ein amüsantes Detail für aufmerksame Fans: Im Nachtclub „Mocambo“ – ein Name, der auch im Film Der Supercop auftaucht – läuft während Doriannes Auftritt das Lied „Brotherly Love“, welches bereits aus dem Film Zwei sind nicht zu bremsen bekannt ist. Der eigentliche Song „Wanna believe“ wurde übrigens nicht von Marina Langner selbst gesungen, sondern von Yvonne Wilkins.

Die unvergessliche und ohrwurmtaugliche Filmmusik stammt, wie so oft bei Filmen mit Bud Spencer und Terence Hill, von den Brüdern Guido & Maurizio De Angelis (Oliver Onions).

Steckbrief zum Film

Originaltitel Banana Joe
Erscheinungsjahr 1982
Regie Steno (Stefano Vanzina)
Drehbuch Mario Amendola, Bruno Corbucci, Steno, Carlo Pedersoli
Musik Guido & Maurizio De Angelis
Drehorte Kolumbien (Cartagena), Italien
Laufzeit ca. 96 Minuten

Für echte Fans gibt es natürlich auch zahlreiche Fanartikel, wie T-Shirts oder Poster zum Film, die man im Shop entdecken kann.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Banana Joe

Wo wurde der Film Banana Joe gedreht?

Der Film wurde größtenteils in Kolumbien gedreht, insbesondere in der Hafenstadt Cartagena de Indias und der umliegenden Region. Dies sorgte für die authentische Dschungel- und Karibikkulisse.

Hat Terence Hill in Banana Joe mitgespielt?

Nein, Banana Joe ist einer der Solo-Filme von Bud Spencer. Terence Hill ist in diesem Film nicht zu sehen, dennoch enthält der Film den typischen Humor und die Action, die Fans des Duos lieben.

Wer hat die Musik für Banana Joe komponiert?

Die bekannte und eingängige Filmmusik wurde von den Brüdern Guido und Maurizio De Angelis komponiert, die auch unter dem Namen „Oliver Onions“ bekannt sind und für viele Soundtracks der Spencer/Hill-Filme verantwortlich waren.

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